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exklusiv Deutsche-Bank-Chefberater: Thomas Mayer: Starker Euro gefährdet Krisenländer

von Malte Fischer

Thomas Mayer, ökonomischer Chefberater der Deutschen Bank, sieht in der aktuellen Euro-Stärke eine akute Gefahr für die europäischen Krisenländer.

Thomas Mayer Quelle: dpa
Thomas Mayer ist ökonomischer Chefberater der Deutschen Bank Quelle: dpa

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„Die einzige Chance für diese Länder besteht darin, sich aus der Krise heraus zu exportieren“, sagt Deutsche-Bank-Berater Mayer in der aktuellen Ausgabe der WirtschaftsWoche. Ein starker Euro aber mache diese Chancen zunichte.

Kommt die Wirtschaft in Portugal, Spanien und Co. nicht auf die Beine, dürften die Investoren bald Zweifel an der Tragfähigkeit der Staatsfinanzen dort anmelden. Fließt das Kapital daraufhin wieder ab, schnellen die Zinskosten für die Krisenländer wieder in die Höhe.

Darüber hinaus sieht Mayer infolge der weltweiten expansiven Geldpolitik die Stabilität und das Vertrauen in das Geldwesen bedroht. „Spätestens wenn im Zuge einer Konjunkturerholung die Inflationserwartungen anziehen, wird die Geldschwemme auch die Verbraucherpreise in die Höhe treiben“, prognostiziert er. Das Vertrauen der Menschen in das Papiergeld würde bei einem „Währungskrieg“ weiter schwinden. „Aus der Finanzkrise droht eine Krise des globalen Geldsystems zu werden“, warnt Mayer.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 18.02.2013, 02:01 UhrAdelheid

    Schwacher Euro gefährdet alle Länder. – Werft den Trottel raus!

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