Es grenzte an ein Wunder, als die Näherin Rashem Begum nach 17 Tagen aus den Trümmern des Gebäudes „Rana Plaza“ gerettet...
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14 Kommentare
Im Gegensatz zu unseren Politikern wissen die Macher aus den südlichen europäischen Ländern, daß Politiker grundsätzlich nichts Großes zustande bringen, wenn sie nicht absolute Macht, damit meine ich die Macht die aus Gewehrläufen kommt, haben.
Also greifen sie ab was sie kriegen können und amüsieren sich über die Blauäugigkeit von ihren Kollegen aus dem Norden.
Unsere Politiker wissen allerdings ganz genau, was sie an ihren bewaffneten Söldnern haben, die die armen Teufel. die ihr Brot mit ihrer Hände Arbeit verdienen in Schach halten, falls bei ihren großen Unternehmungen etwas schief geht.

Leider kann man diesen Aussagen so nicht in vollem Umfang zustimmen. Die guten alten Kaufmannregeln, die diesen als ehrbaren Kaufmann bezeichneten, die einfach analytischen Modelle der VWL, verspottet als veraltete Nationalökonomie, sie wurden durch eine missverstandene und leider umgedeutete angelsächsische Kapitalmehrungslehre ersetzt.
Die Betriebswirtschaftlehre sollte wieder zu ihren Wurzeln zurückkehren à la Wöhe. Es mag veraltet klingen, aber es kann doch elementare betriebswirtschaftliche Erkenntnisse vermitteln. Die Volkswirtschaft jedoch muss erst wieder ihre Wurzeln finden. Diese wurde leider indoktriniert und völlig deformiert. Von allen politischen Strömungen.
Das gleiche gilt auch für die Rechtswissenschaften. Elementare Werte und kulturelle Erfahrungen und Bedeutungen, die man in Jahrtausenden entwickelt hat, kann man nicht immer in Gesetze, Verordnungen und Erlasse fassen. Rechtsfindung, Rechtssetzungsgleichheit und Rechtsanwendungsgleichheit, sie bedürften einer gesellschaftlichen Funktion und Aufgabe.
Die Wissenschaft in ihrer Gesamtheit, auch die naturwissenschaftlichen, müssen immer in einem Gesamtzusammenhang gesehen und interpretiert werden. Dies jedoch widerspricht heute noch dem politischen Mainstream.

Die extrem schiefe Vermögensverteilung wir mit keinem Wort erwähnt. Die Politik wird vom Finanzkapital beherrscht.
Die VWL ist politisch bis ins Mark.

Ziemlich arrogant von Herrn Schnaas (ansonsten brillant, hier aber völlig daneben).
Aus einem "falschen" Verhalten der Politiker / Entscheidungsträger zu schlussfolgern die Wissenschaft sei realitätsfern ist eine ziemlich absurde Schlussfolgerung.

Augeblasen und ohne klare Argumentation, Herr Schnaas. Die Kritik an den Ökonomen mag teilweise berechtigt sein, Kritik sollte aber durchaus auch gegenüber anderen Geistes- und Sozialwissenschaftlern und ihren Protagonisten geübt werden. Deren Erkenntnisse als unverrückbare Erkenntnisse darzustellen ist entweder naiv und ingnorant oder schlicht Kalkül, um die 250 Unterzeichner zu diskreditieren. Eine Antwort, warum er die Schwächen der Ökonomenzunft ausschließlich den Kritikern einer Schuldenunuion zurechnet bleibt Herr Schnaas ohnehin schuldig. In einigen Darstellungen seines Pamphlets folgt er mitunter gar den Argumenten der Euro-Kritiker. Insgesamt wirkt das Essay wichtigtuerisch und bleibt ohne klare Aussage.

Es steltl sich die Frage, welche Seite hier den Realitäten verweigert.
Der Autor wirft dies den protestierenden Ökonomen vor, weil sie sich medienwirksamer Argumente bedient haben.
auch wirft er den Ökonomen vor, dass sie bei der Entwicklung der fianzkrise kaum kritisch geäußert hätten.
Das sit zutiefst ungerecht, weil die Ökonomen die entsptrechende poltische rhmensetzung sehr wohl kritisert hatten, aber kein Gehör fanden.
Jene Ökonomen die damals federführend waren sind genau diejenigen, die heute den ESm befürworten bzw. die Gruppe der 170 diffamieren.
Da scheint mir das Urteil des Artikels ein wenig zu sehr dem eigenen Selbstverständnis und Wunschdenken zu entsprechen.
Es mag dabei nicht gefallen, welche Strömungen udn Ressentiments bei dem Ökonomenaufruff trittbrettfahren. aber sit es fair, dies den 170 Ökonomen anzulasten?
Schließlich wurde der "alternativlose" ESM mit seinen weitgehenden Ermächtigungen nicht von Diesen sondern von der Regierung und den nun die 170 kritisierenden Ökonomen entworfen.
Offensichtlich i nder arroganten Annahme, dass die Bürger sich das weiterhin kritiklos gefallen lassen.
Doch wer den Wähler als Souverän systematisch übergeht, ihn nur unzureichend informiert, darf sich nicht wundern, wenn man Ende der sich seinen zum teil abstrusen Reim daraus macht.
Warnungen davor hat es genügend gegeben, abnehmende Wahlbeteiligung, der aufstieg der Grünen und nun der Piraten, der beständige vertrauensverlust der Politik generell.
Gesellschaftliche Dynamiken kann man nicht den Auslösern anlasten, sondern nur den Verursachern. Deren Fahrlässigkeit hat die zum Teil irreale Diskussion verursacht.
Und mit diesem Artikel wird letztlich diese Fahrlässigkeit weiter sanktioniert. Zur Lösung trägt er damit eben nicht bei.
H.

Die mathematik ist vollkommen fehl am platze in dieser "wissenschaft" (meistens jedenfalls). Es bedarf keiner komplizierter mathematischer modelle( die eigentlich gar nicht kompliziert sind, sondern lediglich kompliziert aussehen), um unsere wirtschaftsprozesse zu beschreiben oder zu verstehen. ansonsten wäre es gar nicht möglich gewesen normal zu wirtschaften bevor es die ökonomie gab, jakob fugger bspw. hätte niemals so viel reichtum anhäufen können, oder hätten die römer und ägypter keine funktionierende wirtschaftspolitik auf die beine bekommen, wäre es eine notwendigkeit die wirtschaft mathematisch zu beschreiben. viel mehr dient die mahtematik dazu entscheidungsfindungsprozesse unverständlich für einen grossteil der bevölkerung zu machen . so ist es einem quasi untersagt überhaupt kritik an diesen modellen zu üben, da man sie ja gar nicht versteht... die mathematik dient lediglich als machtinstrument und schützt die vwl vor allfälliger kritik. tatsache ist, es braucht keine ( oder fast keine) mathematik um die wirtschaft zu beschreien oder zu verstehen, die wirtschaft ist nicht kompliziert sondern komplex. und würde man die wirtschaft korrekt beschreiben wollen mittels mathematik, so müsste man wo anders beginnen zu rechnen, nämlich müsste man von der physik her kommen, nämlich von den aller kleinsten elementarteilchen, wir müssten also bei der quantenphysik beginnen zu rechnen um korrekte oder wenigsten halbwegs brauchbare modelle der wirtschaft zu erstellen.. da heute aber jedes kind lesen und schreiben lernt, braucht man andere mittel um die bevölkerung dumm zu halten.. wie es einst bspw. die römisch-katholische kirche mit dem latein machte, macht es die vwl mit der mathematik (latein wäre zu offensichtlich).

Ich hab bisher selten so einen Schwachsinn gelesen. Bei den Ergüssen des Herrn Schnaas kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

Nach dem Scheitern von VWL nun ausgerechnet nach den Geisteswissenschaften zu rufen, erstaunt doch sehr, denn gerade die Geisteswissenschaften sind in den letzten Jahrzehnten auf ein derartig erbärmliches Niveau herabgesunken, daß dieses Terrain nun ganz sicherlich nicht nützlich, sondern für VWL sehr schädlich wäre. Die Germanisten beklagen doch, daß ihre Studenten z.T. schreibunkundig sind.
Die Lage ist anders, auch wenn es die betroffenen Disziplinen nicht hören wollen: VWL, BWL, Jura, Politik, Sozialfächer und all die vielen Kultur- und logie-Fächer sind keine Wissenschaften und werden es auch nie werden. Man hat sie seit den 60er Jahren nur dazu hochgeredet und staatlich geadelt, um jedem ‚Abiturienten’, bei dem es früher nur für eine Lehre gereicht hätte, ein sogenanntes Studium zu ermöglichen. Diese Leute kommen heute aus der Schule und können schlechter schreiben als Volksschüler vor 50 Jahren.
Richtige Wissenschaften sind stets zeit-, orts- und systeminvariant – sie sind also zu allen Zeiten überall auf der Erde unabhängig vom polit. System letztlich von etwa gleicher Art. Das andere sind reine Lern- und Meinungsfächer, wo alle durcheinander reden, der eine dies, der andere das, überall etwas anderes und alle ganz lautstark. Vom kleinen Mann auf der Straße bis zum Naturwissenschaftler weiß man das seit der Installation all dieser Scheinstudiengänge. Nur die grandios gescheiterten Sozial- und Wirtschaftsdisziplinen wollen es natürlich nicht hören, denn sie leben davon gut, dominant, ohne Verantwortung und ohne Sorgen um Zukunft.
Es gibt 750 Billionen Dollar (=12-faches Welt-BSP) an Derivaten, ausgeheckt in den Stuben der Wirtschaftsdisziplinen. Dieser schwere Schaden an der Menschheit entstammt der Gier, aber nicht einer Wissenschaft. Nobel hat für Wirtschaft daher auch keinen Preis gestiftet. Die schwed. Staatsbank vergibt einen Preis, der von der Mainstream-Presse Jahr für Jahr als ein Wirtschaftsnobelpreis vorgegaukelt wird. So wird getäuscht.

Schnaas benutzt ein Verb wie "fremdschämen", dann nutzt er Autismus auch noch als Schimpfwort. Wie peinlich.
Auf dem Niveau von Sahra Wagenknecht ist man noch lange nicht gesunken. Es ist meines Erachtens logisch, wenn man einen Schuldner hilft, indirekt auch dem Gläubiger hilft. Das ist nicht besonders intelligent. Ihre Rezepte sind außerdem gefährlich. In Wahrheit möchte sie, dass Griechenland bzw. Staaten im Allgemeinen überhaupt nicht mehr für Schulden einstehen. Sie schlägt vor, Verträge zu brechen. Das schlagen Sinn und Co. nicht vor. Die wollen, dass Deutschland keine Verbindlichkeiten eingeht, die Deutschland schaden und dem griechischen Volk nicht helfen. Jeder neue Kredit entlastet die griechische Politik und verzögert notwendige Reformen im Staatsapparat, auf dem Arbeitsmarkt und verzögert Liberalisierungen und Privatisierungen.
Diese Taschenspielertricks bei der Währung, wie sie jahrelang von diese Pleitestaaten praktiziert wurden, sind bequeme, technokratische Lösungen, die aber noch nie funktioniert haben. Eher muss man Leuten wie Bofinger und Hickel vorwerfen, dass sie sich von der Ökonomie in die Welt von Zahlen verabschiedet haben und eine Volkswirtschaft nur noch als eine große Maschine mit ein paar Knöpfen und Stellschrauben verstehen.
Sinn und Co. plädieren für eine Wirtschafts- und Finanzpolitik die sich an eherne Grundsätze hält und den Bürgern Freiheit lässt. Eherne Grundsätze sind: Auf Dauer sollte man mehr einnehmen als man ausgiebt. Man kann zwei, drei Jahre in Folge Schulden machen... das ist kein Problem. Aber man kann nicht jahrzehntelang Jahr für Jahr Schulden machen. Was für den Privatmann gilt oder für die schwäbische Hausfrau, gilt genauso für jedes Unternehmen und für jeden Staat dieser Welt.
Der Markt ist eine Naturgewalt, Ausdruck von vielen Milliarden einzelner wirtschaftlichen Entscheidungen. Wer den Markt "bändigen" will, glaubt wahrscheinlich auch, die Menschen könnten das Klima ändern.
Es grenzte an ein Wunder, als die Näherin Rashem Begum nach 17 Tagen aus den Trümmern des Gebäudes „Rana Plaza“ gerettet...
Kommentare zu: Ökonomen verstehen nichts von Wirtschaft
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