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exklusiv EU-Kommission: Finanztransaktionssteuer dämpft Konjunktur

Die EU-Kommission geht davon aus, dass eine Finanztransaktionssteuer das Wirtschaftswachstum in Europa dämpfen würde.

Deutsche Börse Quelle: dapd
Anzeigetafel der Deutschen Börse Quelle: dapd

Nach Informationen der WirtschaftsWoche rechnet die EU-Kommission damit, dass eine Einführung der umstrittenen Steuer das Bruttoinlandsprodukt in Europa um 0,5 bis 1,8 Prozentpunkte senken würde. Dies geht aus einem Bericht der dänischen EU-Ratspräsidentschaft hervor. Ein solches Abwürgen der Konjunktur steht im Widerspruch zu den Wachstumsimpulsen, die die EU-Staats- und Regierungschefs auf ihrem Gipfel Ende Juni setzen wollen.

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Großbritannien, Schweden und die Niederlande haben bereits erklärt, dass sie sich definitiv nicht an der Einführung einer Finanztransaktionssteuer beteiligen wollen. Deutschland könnte mit einer Gruppe von neun Ländern vorangehen und die Steuer dennoch einführen, müsste dazu aber in Brüssel die Initiative ergreifen.

1 KommentarAlle Kommentare lesen
  • 17.06.2012, 14:43 Uhrmelitaz

    Die Bürger aus Schilda lassen grüßen! Zzuerst führt man ein Finanzmarkttransaktionssteuer ein, dann beklagt man das reduzierte Wachstum und pumpt Milliarden in die Wirtschaft zur Ankurbelung der Wirtschaft! Doch das ist ja noch nicht das Ende der Fahnenstange hinzu kommt die sinkende Rendite bei der Altersorsorge! All das nimmt man billigend in Kauf, um populistisch die kochende Volksseele zu beruhigen! Den Banken hat man undifferenziert die Schuld an den Schuldenbergen zugewiesen, also sollen sie zahlen! In der Realität aber trifft man den kleinen Sparer. Da will die Bundesregierung ab 2015 jährlich ca. 2 Milliarden einnehmen, doch der drohende volkswirtschaftliche Schaden liegt weitaus höher! Gut nur, dass diese Prognose von der
    EU-Präsidentschaft aus Dänemark kommt, und nicht von irgendwelchen Lobbyverbänden!

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