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Exklusiv-Umfrage: Jeder vierte Mittelständler will 2010 mehr investieren

von Bert Losse

Verhalten optimistisch ist die Stimmung unter mittelständischen Unternehmern: Jeder vierte Mittelständler will im kommenden Jahr mehr investieren als 2009, bei 54 Prozent der Betriebe bleibt die Investitionshöhe voraussichtlich stabil.

21 Prozent wollen die Ausgaben für neue Grundstücke, Hallen und Maschinen 2010 eher herunterfahren. Das hat eine exklusiv für die WirtschaftsWoche durchgeführte Umfrage des Verbands der Familienunternehmer (ASU) und des Bundesverbands Junger Unternehmer (BJU) bei über 500 Mitgliedsbetrieben ergeben.

Marie-Christine Ostermann, seit wenigen Wochen Bundesvorsitzende des BJU, fordert die Regierung auf, „mit einer konsequenten Wachstumspolitik dafür zu sorgen, dass sich aus dem Silberstreif ein kräftiger Aufschwung entwickelt“. Nötig seien vor allem Maßnahmen gegen die drohende Kreditklemme – wenn die Investitionen anzögen, steige naturgemäß auch der Kapitalbedarf der Wirtschaft.

Überwiegend positiv bewerten die Mittelständler den schwarz-gelben Koalitionsvertrag. Rund 30 Prozent vergeben in der Umfrage die Note „gut“ oder „sehr gut“, 41 Prozent bewerten das Regierungsprogramm von Union und FDP mit „befriedigend“ und nur sechs Prozent erteilen „mangelhaft“ oder „ungenügend“.

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 16.12.2009, 11:27 UhrAnonymer Benutzer: DasOmen

    Wenn das so ist, schmeiß ich den Faulen und offentsichtlich zu doofen Aussendiens endgültig raus! Mittelständler bitte Melde dich!

  • 08.12.2009, 19:52 UhrAnonymer Benutzer: Hurra wir leben oder es wird..

    Gesundgebetet!
    Wenn rund 25% mehr investieren wollen und die anderen 54% gleich viel wie im Jahre 2009 (das heißt rund 23% weniger als 2008) und die anderen 21 % weniger heißt das nach "Adam Riese" das 2010 weniger als 2007 und 2008 investiert wird!
    Denn ob die 25% Mehrinvestitionen den Rückgang in der Summe von den 21% ausgeleichen wäre die richtige Frage. Eines ist doch Gewiss, 75% investieren nicht mehr oder sogar weniger!!!
    Aber Realismus, Grundrechenarten und Hinterfragen von Nachrichten kann man wohl von den heutigen Medien (mit ihren Püppimädchen und Schaum-hinter-den Ohren bübchen) nicht mehr erwarten!

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