
ParisFrankreich dürfte in diesem Jahr nach Einschätzung von Fachleuten an einer Rezession vorbeischrammen. Das Statistikamt Insee prognostizierte am Dienstag ein Wirtschaftswachstum um 0,4 Prozent nach einem Plus von 1,7 Prozent im vergangenen Jahr. Auch rechnen die Experten nicht mit einer Entspannung am Arbeitsmarkt.
Insee erwartet einen Verlust von rund 25.000 Stellen im Laufe des Jahres - die Arbeitslosenquote würde so von 10 auf 10,3 Prozent steigen. Die Statistiker gehen von einer Inflation von 2,0 Prozent nach 2,3 Prozent im vergangenen Jahr aus.
Die neue Regierung in Paris bemüht sich, mit Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen die Haushaltsziele zu erreichen. Gleichzeitig wollen die Sozialisten das Wachstum ankurbeln und den Konsum stärken. Dazu hebt die Regierung zum Juli den Mindestlohn leicht um 18 Cent auf 9,40 Euro an.











