Frankreich: Finanzminister Michel Sapin rechnet 2016 mit weiterer Verschuldung

Frankreich: Finanzminister Michel Sapin rechnet 2016 mit weiterer Verschuldung

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Der französische Finanzminister Michel Sapin.

Auch im nächsten Jahr wird Frankreich wohl weitere Schulden machen. Der französische Finanzminister Michel Sapin stelle am Mittwoch den jüngsten Haushaltsentwurf vor.

Frankreich rechnet für seinen Staatshaushalt im kommenden Jahr mit einer weiter zunehmenden Verschuldung. Im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt, das den Gesamtwert aller Waren, Güter und Dienstleistungen umfasst, sollen die Schulden 2016 bei 96,5 Prozent liegen nach 96,3 Prozent im laufenden Jahr und 95,6 Prozent in 2014. Finanzminister Michel Sapin sprach am Mittwoch in Paris von einem Haushalt „ohne Überraschungen“.

Die für die EU-Kommission wichtige Grenze der Neuverschuldung soll in zwei Jahren mit 2,7 Prozent erstmals wieder unter der in Maastricht vereinbarten Marke von drei Prozent liegen. Brüssel hatte Paris dafür erneut mehr Zeit gewährt. Für 2015 kalkuliert Sapin 3,8 Prozent, in 2016 dann 3,3 Prozent.

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Sapin geht bei seinem Entwurf, den er am Mittwoch Präsident François Hollande und der Regierung von Premierminister Manuel Valls präsentierte, von einem Wachstum der französischen Wirtschaft um 1 Prozent in diesem Jahr aus. Für 2016 kalkuliert der Finanzminister mit 1,5 Prozent. Sapin sieht mit dem Haushalt erforderliche Schwerpunkte gesetzt, um die internationale Wettbewerbsfähigkeit der französische Wirtschaft zu stärken und gleichzeitig notwendige Einsparungen vorzunehmen. So will Paris wie angekündigt 50 Milliarden Euro in den Haushalten bis 2017 einsparen.

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