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Kommentare zu: Warum hört keiner auf James Buchanan?

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6 Kommentare
  • 18.01.2013, 08:01 UhrWegweiser

    Leider hat er dabei etwas übersehen. Wir befinden uns in Europa in einer Währungsunion. Diese Währungsunion wurde entgegen den eindringlichen Warnungen von Wirtschaftsfachleuten begonnen. Es war also zunächst einmal eine folgenreiche politische Entscheidung, die zu dieser katastrophalen ökonomischen Verschuldungssituationen in Europa geführt haben. Durch den Wegfall des flexiblen, zeitnahen und marktkonformen Wechselkurses und durch die Einebnung des Zinsniveaus wurden die Kapitalströme umgelenkt und kaum oder wenig leistungsfähige Volkswirtschaften wurden mit viel zuviel billigem Geld überschwemmt. Weder die EU-Kommission (Herr Almunja) noch die EZB unternahmen dagegen etwas. Hier liegt schon das erste gravierende politische Versagen vor.

    Die Eurorettung ist in erster Linie eine Gläubigerrettung, deren Fehlinvestitionen wurden zu Lasten der Steuerzahler vergemeinschaftlicht und monetarisiert. Ohne den Euro wäre diese heutige Situation so sicherlich nicht entstanden. Leider ist das Bankensystem in der Eurosüdzone ist noch äußerst fragil, viele südliche Eurovolkswirtschaften befinden sich in einer tiefen und nachhaltigen Abschwungphase mit stark steigenden Arbeitslosigkeiten und bedürfen der permanenten Drittmittelzuführung der anderen Eurostaaten und der EZB.

    http://www.youtube.com/watch?v=fE4HmWT9f8c
    http://www.youtube.com/watch?v=QERfizizp28

  • 18.01.2013, 11:42 UhrEinBuerger

    Und noch etwas:

    "Retten" heißt Geld verteilen.

    Wer über Geld verfügt und nach Belieben verteilen kann genießt das Gefühl der Macht über das Wohl der Empfänger frei verfügen zu können. Ganz toll für das eigene Ego.
    Und noch schöner ist es dann wenn man sich mit den Geschenken seinen Freunden helfen kann und auch einen eigenen Gutschein für künftige Zeiten sichern kann.

    Und Macht und Top-Ego ist schließlich alles und das einzige was Politiker antreibt.

    Große Firmenbosse übrigens auch. Oder glaubt jemand wirklich dass es Leuten wie Kohl um Europas kleine Bürger, oder Schrempp um Daimler ging?

  • 18.01.2013, 11:44 UhrGalgenstein

    Zum Vorposten: Ganz so einfach ist die Sache nicht. Einmal abgesehen davon, dass es Fachleute für und gegen den Euro gab - Sie versuchen den Eindruck zu erwecken, dass alle dagegen waren - ist der Steuerzahler auch bei einem Zahlungsausfall der Leidtragende. Die größten Gläubiger von Staatsanleihen sind nun einmal die Pensionskassen und diese verwalten die Gelder von vielen, nicht von wenigen. Zum anderen wissen wir alle, dass im Falle eines Konkurses Werte nicht geschaffen, sondern vernichtet werden, da die wirtschaftliche Entität ihre Geschäfte einfach einstellt und vorhandene Vermögenswerte weit unter Buchwert realisiert werden müssen. Der Konkurs befreit den Schuldner auch von einer möglichen Sanierung. Wer pleite ist, dem kann man nichts mehr vorschreiben. Ein Trugschluss ist es zudem zu glauben, dass ein System variabler Wechselkurse dem entgegenwirken könnte, da dies immer voraussetzt, dass das abwertende Land seine Exporte dadurch steigern könnte. Im Falle Griechenlands stellt sich die Frage: Womit?

    • 18.01.2013, 15:06 UhrWegweiser

      Ohne den Euro wären wir heute definitiv nicht in dieser verheerenden Verschuldungs- und Transfersituation. Ohne den Euro stünden besonders die Menschen in Deutschland ökonomisch wesentlich besser dar. Zahlreiche Fehlinvestments wurden erst durch den Euro ermöglicht.

      Wie soll es weitergehen? Noch mehr Dauertransfers? Noch mehr Haftungsvergemeinschaftlichungen? Weitere Steuererhöhungen wegen der Eurozonenrettung? Viele Euroländer sind defacto pleite, ihre Wirtschaft liegt danieder und ihre Arbeitslosigkeiten steigen. Ihre Bankenlandschaften bedürfen der permanenten Dauerhilfe der EZB und müssen von den Fonds rekapitalisiert werden.

      Zur Marktwirtschaft gehört auch das Scheitern und die Selbstverantwortung. Ebenso die Freiheit, souverän seine eigenen Entscheidungen treffen zu können. Mit der Eurozonen- und Bankenrettung wurden diese Grundprinzipien außer Kraft gesetzt. Eine Verschuldungslavine droht und wird alles begraben.

  • 18.01.2013, 16:52 Uhrmathias

    Liebe Kommentatoren,
    Habt Ihr den Beitrag durchgelesen, wenn ja, dann nicht verstanden.

    Die Politiker haben eine wirtschaftliche Waffe geschaffen -euro-
    um politische Ziele durchzusetzen.

    Alles andere was sich daraus ergibt, was Ihr Scheibchenweise begreift
    sind INTERESSEN einzelner.

    Und was der Bürger gar nicht begreifen will, das er in diesem SPIEL
    nur der BALL ist.

    Deutschland provitiert vom euro! Aber Deutschland sind nicht die Bürger
    sondern die INDUSTRIELLEN.

    UNd wenn der Bürger der STAAT sein will, dann muß er seinen Ar...
    bewegen:
    - GENERALSTREIK die Wirtschaft Lahmlegen
    - Euro verbrennen statt es den Volksverrätern zu überlassen

    Mit Wahlen könnt Ihr NICHTS ändern.

  • 20.01.2013, 08:43 UhrHaafJohannes

    Europapolitik führt in eine soziale und demokratische Katastrophe
    Die Erwerbslosigkeit in Europa steigt. Die Wettbewerbsfähigkeit vieler Volkswirtschaften in Europa bleibt über Jahre hinweg schlecht. Die Staatsschulden steigen, weil von Banken und Investoren Schulden hin zum Steuerzahler verschoben werden. Politik wird durch Verschuldung auf Kosten kommender Generationen gemacht. Die Verarmung breiter Massen nimmt zu. Wenige Reiche profitieren von dieser Politik. Kapital fließt unter den Augen der Politik in Steueroasen. Die sogenannten europäischen Eliten bauen systematisch die Demokratie ab, schaffen europäische Institutionen, die weder demokratisch noch gerichtlich kontrolliert werden. Rechtsfreie Räume entstehen, wo man sich selbstherrlich finanziell bedient. Sozialstandart´s werden geschliffen. Übrig bleibt Armut und Feindschaft der europäischen Völker. Deshalb braucht es dringend die Wahlalternative 2013. Dazu finden Sie Informationen im Internet. Unterstützen Sie bitte: http://www.wa2013.de/index.php?id=198

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