Geldpolitik: US-Ökonom Bordo warnt vor Crash an den Finanzmärkten

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Ein neuer Crash an den weltweiten Aktienmärkten könnte drohen.

von Malte Fischer

Der renommierte US-Ökonom und Wirtschaftshistoriker Professor Michael Bordo warnt vor einem neuen Crash an den weltweiten Aktienmärkten.

Vor einem neuen Crash an den weltweiten Aktienmärkten warnt der renommierte US-Ökonom und Wirtschaftshistoriker Professor Michael Bordo. „Die Gefahr ist groß, dass wir auf einen neuen Boom-Bust-Zyklus zusteuern“, sagte der renommierte Ökonom der WirtschaftsWoche. „Die lockere Geldpolitik der Zentralbanken hat die Basis für neue Blasen an den Vermögensmärkten gelegt. Diesmal dürften es allerdings nicht die Häusermärkte, sondern die Aktienmärkte sein, die uns Probleme bereiten. Eine Korrektur scheint mir unausweichlich.“

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Allerdings rechnet Bordo mit geringeren Folgen für die Weltwirtschaft als beim Crash des Immobilienmarktes in den USA. „Die Erfahrung zeigt, dass Kurseinbrüche an den Aktienmärkten meist weniger schädliche Folgen für die Realwirtschaft haben als Einbrüche am Immobilienmarkt.“

Den Zentralbanken macht Bordo den Vorwurf, bei ihren Entscheidungen zu wenig auf die Geldmengen  zu achten. „Man kann doch keine Geldpolitik ohne Geld betreiben!“, kritisiert Bordo. „Durch Finanzinnovationen ist es zwar schwierig geworden, konkrete Geldmengenziele zu verfolgen. Auch die Bundesbank hat ihre Geldmengenziele in der Vergangenheit häufig verfehlt. Aber sie hat die Geldmenge nie ganz aus den Augen verloren“, so der Ökonom aus New York. „Das erklärte ihre Erfolge bei der Inflationsbekämpfung. Geldmengen enthalten wichtige Informationen über die langfristigen Inflationsgefahren, ­gerade auch mit Blick auf die Vermögenspreise.“

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