
NürnbergDer private Konsum wird nach Einschätzung der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) auch 2012 wieder eine Stütze der deutschen Konjunktur sein. Real dürften die Verbraucher dieses Jahr 1,0 Prozent mehr ausgeben, teilte die Marktforschungsfirma am Donnerstag in Nürnberg mit. Wegen der niedrigen Arbeitslosigkeit und den erwarteten Lohnsteigerungen würden größere Investitionen in Immobilien oder Autos jetzt getätigt.
Mit der nachlassenden konjunkturellen Dynamik dürfte das Konsumplus aber niedriger als noch 2011 ausfallen, hieß es weiter. Denn im vergangenen Jahr legte der private Konsum real noch um 1,5 Prozent zu. Innerhalb Europas sei die Lage in Deutschland am besten gewesen, betonte GfK-Chef Matthias Hartmann. Die Sparneigung sei trotz der Euro-Schuldenkrise und den Turbulenzen an den Börsen drastisch gesunken. „Galten die Deutschen früher als Angstsparer, sind sie mittlerweile die Konsumoptimisten Europas.“













