GfK-Konsumklimaindex: Deutsche blicken optimistisch ins neue Jahr

GfK-Konsumklimaindex: Deutsche blicken optimistisch ins neue Jahr

, aktualisiert 23. Dezember 2016, 11:21 Uhr
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Die Deutschen schätzen die Konjunkturentwicklung und ihre künftige Finanzlage laut Gesellschaft für Konsumforschung günstiger als zuletzt ein.

Quelle:Handelsblatt Online

Die deutschen Verbraucher starten laut dem GfK-Konsumklimaindex zuversichtlich ins neue Jahr. Demnach erwarten sie, dass ihre eigene Finanzlage und die Konjunkturentwicklung besser ausfallen werden als zuletzt.

BerlinDie Konsumenten in Deutschland blicken optimistisch nach vorn. Sie schätzen die Konjunkturentwicklung und ihre künftige Finanzlage günstiger ein als zuletzt, wie am Freitag aus einer Umfrage der GfK-Marktforscher hervorging.

Die Bereitschaft für größere Einkäufe lässt zwar leicht nach, bleibt aber auf hohem Niveau. „Die Konsumfreude ist nach wie vor ungebrochen“, sagte GfK-Fachmann Rolf Bürkl. Der GfK-Konsumklimaindex für Januar kletterte wie von Ökonomen erwartet von 9,8 auf 9,9 Punkte und erreichte damit den höchsten Stand seit Oktober.

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Die Umfrage unter rund 2000 Verbrauchern war schon vor dem Anschlag auf einen Weihnachtsmarkt in Berlin mit zwölf Toten abgeschlossen. Bürkl hat bereits kurz nach dem Attentat im Reuters-Interview betont, die Auswirkungen auf die Kauflust dürften sich in Grenzen halten. Allerdings könnten verunsicherte Konsumenten künftig größere Menschenansammlungen vermeiden und deshalb verstärkt im Internet einkaufen.

Der Index für die Konjunkturerwartungen legte zum dritten Mal in Folge zu und erreichte den höchsten Stand seit Juni. „Der für viele überraschende Ausgang der US-Präsidentschaftswahlen scheint sich bisher nicht auf die Stimmung der Verbraucher auszuwirken“, sagte Bürkl. Der Republikaner Donald Trump gewann unerwartet das Rennen um das „Weiße Haus“ und hatte im Wahlkampf eine Einschränkung des Freihandels signalisiert.

Die Verbraucher steckten auch andere Risikofaktoren wie das Anti-EU-Referendum der Briten und den Rücktritt der italienischen Regierung unter Matteo Renzi weg, sagte Bürkl. „Offenbar sehen die Konsumenten eher in der Arbeitsmarktlage die für sie entscheidende Größe, wenn es um ihre Konsumentscheidungen geht.“ Für ihr künftiges Einkommen gaben sich die Menschen demnach wieder zuversichtlicher. „Die glänzende Verfassung des Arbeitsmarktes weckt Hoffnungen auf anhaltend gute Lohn- und Einkommenszuwächse.“

Quelle:  Handelsblatt Online
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