GfK-Studie: Europas Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf

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GfK-Studie: Europas Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf

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Lange Zeit litt die Stimmung der Konsumenten in Europa unter den ständig wiederkehrenden Krisenmeldungen. Zum Jahresende 2012 jedoch fassten die Bürger wieder etwas Zuversicht.

Der Sinkflug scheint beendet: In den meisten Ländern sind die Konjunkturerwartungen laut einer GfK-Studie stabil geblieben oder sogar gestiegen - wenngleich auf niedrigem Niveau.

Die Stimmung der Verbraucher in Europa beendet ihren Sinkflug und hellt sich auf einem sehr niedrigen Level etwas auf. „In den meisten Staaten steigen sowohl die Konjunktur- als auch die Einkommenserwartungen leicht an, wobei das bei einem Großteil der Länder auf extrem niedrigen Niveau geschieht“, erläuterte der Konsumexperte des Nürnberger Marktforschungsunternehmens GfK, Rolf Bürkl. Da viele Bürger aber aktuell unter sinkenden Einkommen, steigenden Steuern und oft auch hoher Arbeitslosigkeit in ihren Ländern leiden, ging die Bereitschaft zu größeren Anschaffungen im vierten Quartal 2012 zurück.

Prinzipiell jedoch hätten die Verbraucher inzwischen wieder das Gefühl, dass ein wirtschaftlicher Aufschwung Ende 2013 realistisch erscheine, hieß es in der am Freitag veröffentlichten Studie, für die die GfK repräsentativ Bürger aus zwölf europäischen Ländern befragt hatte. Ganz entscheidend sei dabei die Ankündigung der Europäischen Zentralbank gewesen, den Euro unter allen Umständen zu schützen, erläuterte Bürkl. „Auch wegen der Beruhigung auf den Finanzmärkten ist der Pessimismus etwas zurückgegangen.“

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ifo-Experten Silberstreif am Horizont für Europas Wirtschaft

Laut dem ifo-Institut gibt es Hoffnung für das Wirtschaftsklima in der Euro-Zone. "Ein Silberstreif am Horizont ist erkennbar", erklärte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch in München.

Ein Arbeiter von Thyssenkrupp schaut durch eine Stahlrolle. In der Wirtschaftslage der Eurozone gibt es laut ifo Licht am Ende des Tunnels. Quelle: dpa

Am vergleichsweise positivsten beurteilten die Rumänen ihre Wirtschaftsaussichten, gefolgt von Deutschen und Bulgaren. Die wenigsten Chancen auf eine prosperierende Zukunft sahen die Spanier, gefolgt von den Portugiesen und Griechen. Mit Blick auf die Entwicklung des eigenen Einkommens waren zum Jahresende Deutsche, Österreicher und Rumänen am zuversichtlichsten, während die Griechen, Spanier und Italiener weitere deutliche Einbußen erwarteten. „Dort können sich viele Haushalte nur noch das absolut Lebensnotwendigste leisten“, schilderte Bürkl.

Auch die Briten knapsten, während die Deutschen, Österreicher und Bulgaren durchaus bereit waren, ihre Geldbörsen zu öffnen.

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