Kommentare zu: Energieexperte: Zurück zur regionalen Wirtschaft

zum Artikel

Wir freuen uns über Ihren Kommentar. Beiträge können von der Redaktion moderiert werden. Bitte bleiben Sie fair und halten Sie sich an unsere Nutzungsbedingungen

3 Kommentare
  • 05.03.2010, 18:57 UhrAnonymer Benutzer: MiniMax

    Na ja also rein rechnerich reicht unser Erdölvorkommen noch für 40 Jahre (stand 2003) aber in der letzten zeit wurden immer mehr neue ertragreiche Ölquellen gefunden u.a. brasilien das heißt das Erdöl lang genug dasein wird um das die gesamte Menscheit schon wieder neue erfindungen gebaut hat oder eine neue ähnliche energiequelle so dass man die Globalisierung niemals gestoppt wird durch Erdölknappheit das ist viel zu weit hergeholt ...

  • 06.03.2010, 18:41 UhrAnonymer Benutzer: Vandale

    Ein spinnerter Ökoprofessor in der Tradition des Club of Rome!!! ....Erstens gibt es neben den konventionellen Ölvorkommen große Vorkommen an Ölsand und Ölschiefer. Möglicherweise sind jedoch die Kosten dessen Gewinnung zu hoch um als Schiffsantrieb wirtschaftlich zu sein. .....Des weiteren gibt es in den Ozeanen große Mengen an Methanhydrat. Schiffe können auch mit Flüssiggas betrieben werden.. Welche Kosten dies verursacht vermag ich nicht zu beurteilen....Man kann die Schiffahrt auch wiederum auf Kohle umstellen. Kohle wird in den kommenden Jahrhunderten eine preiswerte Energiequelle bleiben.... Schliesslich könnte der Atomantrieb für sehr große Schiffe auf langen Routen attraktiv werden. www.oekoreligion.npage.de

    Vandale

  • 06.03.2010, 21:27 UhrAnonymer Benutzer: cvaa

    @MiniMax
    bezüglich "rein rechnerisch": das ist die sog. "statische Reichweite", eine etwas irreführende Größe. Man dividiert die bekannten Reserven durch den jetzigen bedarf und das ergibt die 40 Jahre. Wörtlich bedeutet es, dass eines schönen Tages im Jahr 2050 die weltweite Ölförderung plötzlich von 85 Millionen barrel pro Tag auf 0 fällt. ist natürlich total unrealistisch. Die Förderung wird irgendwann ein Maximum erreichen dort eine Weile bleiben und schließlich mehr oder weniger schnell sinken und sich langfristig der 0 annähern. Ähnlich wie bei einem einzelnen Ölfeld und einer ölfördenden Region (z.b. Nordsee, die seit dem Maximum im Jahr 2000 bis jetzt um mehr als 1/3 gefallen ist).
    Auf der anderen Seite bleibt ja die Nachfrage nicht stehen. Wenn nicht gerade eine Weltwirtschaftskrise herrscht, steigt der bedarf mit 1,4-2% pro Jahr (China, indien usw.). Schon allein dadurch "verkürzen" sich die 40 Jahre.
    brasilien: Ja, da gibt es jede Menge Öl, aber wann, zu welchem Preis (da es in dieser Meerestiefe liegt) und wieviel pro Tag? Selbst mit diesen großen Funden in brasilien gehen die Ölfunde seit Mitte der 60er Jahre kontinuierlich zurück, seit den 80ern wird mehr verbraucht als gefunden wird - heute liegt es bei 3:1. Wenn es gut läuft, geht dieses Feld gegen Ende des Jahrzehnts in die Förderung mit 1 Millionen barrel pro Tag. Wieviel ist das angesichts des Förderabschwungs bei den bestehenden großen, alten Feldern, der diese neue Kapazität auffrisst? Laut iEA verlieren sie pro Jahr 3-4 Millionen barrel Tageskapazität. D.h. man muss diesen Rückgang ausgleichen und gleichzeitig noch der steigenden Nachfrage gerecht werden. Wie bei einer Rolltreppe, die nach unten fährt, während man hochlaufen muss. bis 2030 werden dadurch 60+x Millionen barrel/Tag Förderkapazität notwendig und damit (laut bP) 27 billionen Dollar an investitionen. Meiner Meinung nach unmöglich.

weitere Fotostrecken

Blogs

Alternativen gesucht
Alternativen gesucht

Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...

Das Aktuelle Heft

Wirtschaftswoche

WirtschaftsWoche 21 vom 21.05.2012

iTunes Vorschau - WirtschaftsWoche
Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DAS PORTAL FÜR FIRMENVERKÄUFE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Angebote Gesuche




.