Griechenland: Athens Wirtschaft soll wachsen

Griechenland: Athens Wirtschaft soll wachsen

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Der griechische Premierminister Alexis Tsipras

Das griechische Finanzministerium hat am Montag dem Parlament in Athen den Entwurf des Haushalts 2018 vorgelegt. Die Regierung rechnet mit einem höheren Bruttoinlandsprodukt.

Die Wirtschaftsleistung Griechenlands soll von 181,2 Milliarden Euro 2017 auf 187,8 Milliarden Euro im kommenden Jahr steigen. Dies zeige, dass Griechenland nach mehr als acht Jahren wieder eindeutig auf Wachstumskurs sei, hieß es aus Kreisen des Finanzministeriums. Das Parlament soll über den Haushalt Anfang Dezember abstimmen, wie das Staatsfernsehen berichtete.

Zudem rechnet die Regierung in Athen mit einem Primärüberschuss im Haushalt (ohne Schuldendienst) in Höhe von gut 3,5 Prozent der Wirtschaftsleistung im kommenden Jahr. 2017 sollen es geschätzt 2,2 Prozent sein. Auch ein weiterer langsamer Rückgang der Arbeitslosigkeit wird erwartet. Sie soll bis Ende 2018 auf 19 Prozent fallen. Dieses Jahr wird mit 20,2 Prozent Erwerbslosigkeit gerechnet.

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Griechenland war nach der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise 2008/2009 in die Schuldenkrise gerutscht und wird seither mit internationalen Hilfskrediten vor der Pleite bewahrt. Die Griechen haben seitdem wegen harter Sparmaßnahmen rund 25 Prozent ihres Einkommens verloren. Dem ersten Hilfsprogramm 2010 folgten zwei weitere. Das aktuelle, das Athen im Sommer 2015 mit einem Volumen von bis zu 86 Milliarden Euro unterzeichnet wurde, läuft bis August 2018.

Der griechische Finanzminister Euklid Tsakalotos beteuert, dass Athen alle Reformen in die Tat umsetze. Dann will Griechenland ab August 2018 wieder auf eigenen Beinen stehen und sich selbst Geld auf den internationalen Kapitalmärkten besorgen.

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