Griechenland: IWF sieht wenig Spielraum bei Erleichterungen

Griechenland: IWF sieht wenig Spielraum bei Erleichterungen

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IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld fordert von den Euro-Partnern weitere Hilfen für Griechenland.

IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld fordert von den Euro-Partnern weitere Hilfen für Griechenland. Aus den harten Reformauflagen soll das Krisenland aber nicht entlassen werden.

Der Internationale Währungsfonds sieht trotz der Belastungen durch die Flüchtlingskrise nur wenig Spielraum, die Sparauflagen für Griechenland zu lockern. „Kurzfristig kann es wegen der Flüchtlingskrise sicher etwas Flexibilität bei den Haushaltszielen geben“, sagte IWF-Chefökonom Maurice Obstfeld dem „Handelsblatt“ (Dienstagsausgabe). Dennoch blieben der Sparkurs und Strukturreformen in Griechenland unerlässlich. „Der Flüchtlingsstrom wird nicht ewig anhalten; die griechischen Staatsfinanzen dagegen sind ein langfristiges Problem“, sagte Obstfeld. „Damit Griechenland Erfolg haben kann, muss der Haushalt saniert werden.“ Europa müsse einen Weg finden, die Lasten aus der Aufnahme und Integration der Flüchtlinge zu teilen.

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