Harvard-Ökonom Feldstein: Die Fed muss Inflation im Griff behalten

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Dollarscheine und eine Flagge der USA

von Bert Losse

Der Harvard-Ökonom Martin Feldstein sagt den USA eine wachsende Inflation und steigende Kreditzinsen voraus.

Grund seien die enormen Geldsummen, die Banken zu niedrigsten Zinsen bei der Zentralbank Fed geparkt hätten. „Es wird der Zeitpunkt kommen, wo die Banken ihre Überschussreserven – aktuell fast 2,5 Billionen Dollar – für eine profitablere Kreditvergabe nutzen wollen“, schreibt Feldstein in einem Gastbeitrag für die WirtschaftsWoche. „Dann muss die Fed den Zinssatz erhöhen, den sie für Überschussreserven zahlt, um das Maß zu begrenzen, in dem Banken für zusätzliche Kredite auf diese Reserven zugreifen.“

Dabei stehe die Fed vor dem Problem, die Inflation im Griff zu behalten und den Aufschwung der US-Wirtschaft nicht zu bremsen. „Die Fed muss die inflationären Kräfte bändigen, die aus der Neigung der Privatbanken entstehen dürften, im Zeichen einer robusteren Wirtschaft mehr Kredite an Unternehmen und Privatleute zu vergeben“, so Feldstein. „Das wird ein schwieriger Balanceakt. Steigt der Zins nicht stark genug, werden die Banken so viel von ihren Einlagen für die Kreditvergabe einsetzen, dass dadurch die Inflation steigt“, so der Harvard-Ökonom. „Erhöht die Fed den Zins zu stark, hemmt das die wirtschaftliche Aktivität.“ Der Fed komme nun eine Schlüsselrolle zu. Feldstein: „Die US-Volkswirtschaft befindet sich derzeit auf gutem Kurs. Ob es dabei bleibt, hängt wesentlich von der Fed ab.“

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