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Herbstgutachten: Mageres Wachstum für 2012

Die Konjuktur wird sich im kommenden Jahr abkühlen. Das prognostizieren die führenden Wirtschaftsinstitute. Der Arbeitsmarkt bleibt davon unberührt - vorerst.

ARCHIV - Lastkraftwagen werden Quelle: dpa
ARCHIV - Lastkraftwagen werden am 05.03.2010 am Container Terminal Altenwerder im Hamburger Hafen mit Containern beladen. Die führenden Forschungsinstitute stellen am Donnerstag (13.10.) in Berlin ihre neue Prognose für das Wirtschaftswachstum in Deutschland vor. Foto: Marcus Brandt dpa (zu dpa 1634 vom 12.10.2001) (c) dpa - Bildfunk Quelle: dpa

Das Wirtschaftswachstum in Deutschland wird im kommenden Jahr nur 0,8 Prozent betragen. Die europäische Schuldenkrise und eine abschwächende weltweite Konjunktur sind dafür verantwortlich, wie die führenden Wirtschaftsinstitute am Donnerstag mitteilten. Noch im Frühjahr hatten die Wirtschaftsforscher ein Wachstum von 2,0 Prozent für 2012 vorausgesagt.

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In dem Herbstgutachten, das die Forschungsinstitute der Bundesregierung vorlegen, kritisieren die Wissenschaftler die zögerliche und widersprüchliche Politik der europäischen Regierungen in der Euro-Schuldenkrise. Eine entscheidende Frage sei auch die Rekapitalisierung von Banken. Die Schuldenkrise drohe damit, sich zu einer Bankenkrise auszuweiten. "Dies belastet zunehmend auch die deutsche Konjunktur", warnen die Experten. "Die stark erhöhte Unsicherheit wird die inländische Nachfrage dämpfen, und der Außenhandel dürfte aufgrund der schwierigen Krise wichtiger Handelspartner nicht mehr zur Expansion beitragen." Banken und Versicherungen mit griechischen Staatsanleihen müssten zwar mit Einbußen rechnen, "eine Ansteckung in dem Ausmaß wie nach der Insolvenz von Lehman Brothers ist aber wenig wahrscheinlich". So soll es auch nicht zu einer Rezession kommen wie im Jahr 2008.

Die Wirtschaft wird im laufenden Jahr laut Herbstgutachten noch um insgesamt 2,9 Prozent wachsen - dank des hervorragenden Starts in das Jahr 2011.

4 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 15.10.2011, 00:50 UhrAnonymer Benutzer: Olga

    "in anderen Ländern lebt die bevölkerung von der "Hand in den Mund" und trotzdem (über)leben sie!"

    Darauf kann ich nur antworten:
    Fragt sicht nur wie sie leben und ob das für Deutschland auch gelten muss! Es sollten endlich die Reichen zur Kasse gebeten werden in einem so reichen Land wie Deutschland müsste eigentlich für jeden genug da sein und nicht nur einige Millionen und Milliarden!

  • 15.10.2011, 00:42 UhrAnonymer Benutzer: elke

    und hinter jeder einzelen Zahl, ob in der Arbeitslosenstatistik erfasst oder nicht, steckt ein Mensch.

  • 14.10.2011, 20:04 UhrAnonymer Benutzer: Weivöfögv

    Diese Wirtschaftsinstitute sind obsolet!!!!
    ich frage mich, womit diese Leute ihr schmutziges Geld verdienen, mit Kaffeesatzlesen?!!!!!
    Das sind keine Wirtschaftsfachleute, das sind Versager und Sesselfurzer!!!!!!!!!!!!!
    ich kann diese Nachrichten nicht mehr lesen, nicht mehr hören, das kotzt mich an!!!!!
    immer dieser Pessimismus, klar der deutsche Herbst ist da...
    in anderen Ländern lebt die bevölkerung von der "Hand in den Mund" und trotzdem (über)leben sie!

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