Zuversicht deutscher Exporteure steigt

Ifo-Barometer: Zuversicht deutscher Exporteure steigt

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Ein Güterzug wird im Ostuferhafen in Kiel (Schleswig-Holstein) beladen.

Auch der starke Euro scheint die gute Stimmung bei den deutschen Exporteuren nicht trüben zu können, zeigt das neuste Barometer des Ifo-Instituts. Lediglich die Automobil-Industrie bekommt einen Dämpfer.

Trotz der Euro-Aufwertung bewerten die deutschen Unternehmen ihre Exportaussichten besser. Das entsprechende Barometer stieg im September um 0,5 auf 18,7 Punkte, wie das Ifo-Institut am Mittwoch zu seiner Umfrage unter 2700 Firmen mitteilte. "Der starke Euro kann die gute Stimmung bei den Exporteuren im Moment nicht trüben", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest. "Wichtigster Treiber für die deutschen Exporte bleibt die Euro-Zone." Hier spielen Wechselkursveränderungen keine Rolle, während die Aufwertung der Gemeinschaftswährung deutsche Waren in anderen Währungsräumen verteuert.

"In nahezu allen wichtigen Branchen der deutschen Industrie verbesserten sich die Exporterwartungen", erläuterte Fuest. Insbesondere Unternehmen aus dem Bereich Metall-Erzeugung und –Bearbeitung gehen von deutlich besseren Geschäften mit dem Ausland aus. Im Glasgewerbe und in der Keramik kletterte das Barometer auf einen Höchstwert. "Nur die Automobil-Industrie musste einen merklichen Dämpfer verkraften", sagte Fuest. "Dort werden im Moment kaum Chancen auf Exportzuwächse gesehen."

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Der Euro hat seit Jahresbeginn um etwa zwölf Prozent aufgewertet. Derzeit steht er aber wieder unter Druck und liegt mit knapp 1,18 Dollar deutlich unter seinem Jahreshoch von fast 1,21 Dollar.

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