ifo-Konjunkturbarometer: Weltwirtschaft im Aufwärtstrend

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ifo-Konjunkturbarometer: Weltwirtschaft im Aufwärtstrend

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Aufwärtstrend beim Konjunkturbarometer des ifo-Instituts: Zwar schätzten die Experten die Lage nur wenig besser ein als in zwei Vorgängerumfragen, die Erwartungen sind aber deutlich optimistischer.

Die weltweite Konjunktur gewinnt nach Einschätzung des ifo Instituts wieder an Schwung. In einer Umfrage unter mehr als 1000 Wirtschaftsfachleuten zeigt sich wieder ein Aufwärtstrend, so die Experten.

Die Erholung der globalen Konjunktur kommt Anfang 2013 voran. Das Barometer des ifo-Instituts für das Weltwirtschaftsklima kletterte im ersten Quartal nach zwei Rückgängen um 11,7 auf 94,1 Punkte. Zwar schätzten die Experten die Lage nur wenig besser ein als in zwei Vorgängerumfragen, die Erwartungen seien aber deutlich optimistischer. "Nach dem Stillstand im vergangenen Halbjahr scheint die Weltkonjunktur wieder Tritt zu fassen", sagte ifo-Präsident Hans-Werner Sinn am Mittwoch. Das ifo befragte 1169 Ökonomen aus 124 Ländern.

GfK-Studie Europas Verbraucherstimmung hellt sich leicht auf

Der Sinkflug scheint beendet: In den meisten Ländern sind die Konjunkturerwartungen laut einer GfK-Studie stabil geblieben oder sogar gestiegen - wenngleich auf niedrigem Niveau.

konsum verbraucherstimmung kauflaune Quelle: dpa

Den stärksten Aufwind verzeichnete das Münchner Institut in Asien, wo der Indikator nun wieder über seinem langfristigen Durchschnitt liegt. In Nordamerika zog hauptsächlich die günstigere gegenwärtige Situation die Stimmung nach oben. "Doch trotz der Verbesserung ist die aktuelle Lage in dieser Region nicht ganz zufriedenstellend", schränkte Sinn ein.

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Auch für die Euro-Zone Licht am Horizont

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Auch in Westeuropa entwickle sich die Konjunktur noch eher schwach. Da sich die Erwartungen jedoch aufgehellt hätten, habe sich das Wirtschaftsklima insgesamt leicht verbessert. Die Euro-Zone steckt derzeit in der Rezession und kämpft sich nur mit Mühe aus der Krise heraus. Während Deutschland und Estland vergleichsweise gut dasteht, fällt das andere Schwergewicht Frankreich etwas zurück, ebenso die Benelux-Staaten und Irland. Als "ungünstig“ wurde die Lage in Österreich und Finnland. In Italien, Griechenland, Portugal und Spanien berichteten die befragten Experten weiterhin über eine sehr angeschlagene Wirtschaft. Die Aussichten sind trotzdem positiv: In allen Euro-Mitgliedsländern bis auf Estland haben sich die Erwartungen für die nächsten sechs Monate deutlich aufgehellt.

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