ifo-Umfrage: Große Unsicherheit unter Unternehmen

ifo-Umfrage: Große Unsicherheit unter Unternehmen

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Frankfurter Bankenskyline: Die Angst vor weiteren Banken- oder Staatsbankrotten verunsichert viele Unternehmen

von Malte Fischer

Das Münchener ifo Institut hat mehr als 600 Unternehmen nach ihren Planungen und Erwartungen für 2010 geplant. Diese erwarten eine unstete Entwicklung und fürchten steigende Ölpreise, weitere Bankenpleiten oder Staatsbankrotte.

Das Schlimmste ist vorbei, ein nachhaltiger Aufschwung aber noch nicht in Sicht. Das ist das Ergebnis einer Exklusiv-Umfrage des Münchner ifo Instituts für die WirtschaftsWoche unter mehr als 630 Unternehmen. Danach gaben 72 Prozent der Befragten an, sie rechneten für 2010 mit einer unsteten Entwicklung des konjunkturellen Verlaufs. Nur 22 Prozent der Befragten gehen von einer nachhaltigen Erholung aus. Entsprechend gedämpft ist die Investitionslaune in der deutschen Wirtschaft.

Die Mehrheit der Betriebe will die Investitionen auf dem niedrigen Niveau von 2009 halten. Nur 23 Prozent planen, mehr zu investieren als in diesem Jahr, 22 Prozent dagegen weniger. An ihrem Personal wollen die meisten Unternehmen festhalten, ein Fünftel von ihnen nutzt dazu die Kurzarbeit. Das größte Risiko für die Konjunktur sehen die Unternehmen in steigenden Öl- und Rohstoffpreisen.

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Auf den Plätzen zwei und drei folgen durch Banken- und Staatsbankrotte ausgelöste Finanzmarktturbulenzen sowie zu stark steigende Löhne. Auch eine Kreditklemme fürchten viele Betriebe.

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