Ifo-Umfrage: Unternehmen bauen weiter Jobs ab

ThemaKonjunktur

exklusivIfo-Umfrage: Unternehmen bauen weiter Jobs ab

Die Eurokrise bremst die deutsche Konjunktur und belastet den Arbeitsmarkt. Das zeigt eine Umfrage des Münchner ifo Instituts unter knapp 600 Unternehmen im Auftrag der WirtschaftsWoche.

Demnach wollen die Betriebe im nächsten Jahr ihre Mitarbeiterzahl per Saldo verringern und weniger investieren. So planen 16 Prozent der Befragten, ihren Personalbestand zu verringern, nur 14 Prozent wollen ihn ausweiten. Der Abbau der Beschäftigung soll gleichermaßen über Zeitarbeiter und Stammbeschäftigte erfolgen. Ihre Investitionsbudgets wollen 31 Prozent der befragten Unternehmen herunterfahren, nur 23 Prozent wollen mehr Geld für neue Maschinen und Anlagen ausgeben. Als wichtigste Gründe für die Investitionszurückhaltung nennen die Betriebe die schlechten Absatzaussichten und die Unsicherheiten durch die Euro-Krise. Insgesamt rechnet eine Mehrheit der Befragten damit, dass die deutsche Wirtschaft 2013 nur langsam wächst (47 Prozent). 41 Prozent gehen von einer Stagnation aus, 12 Prozent rechnen sogar mit einer schrumpfenden Wirtschaft.


Das größte Risiko für die Konjunktur sehen die Unternehmen in einer Eskalation der Euro-Krise. Auf dem zweiten Platz folgen steigende Strom- und Energiepreise. Die Energiewende lehnt die große Mehrheit der Unternehmen (56 Prozent) daher wegen der steigenden Kosten ab. Auch die Euro-Politik der Bundesregierung findet bei der Mehrheit der Unternehmen keine Zustimmung. 50 Prozent der Befragten fordern die Regierung auf, mehr Härte gegenüber den Krisenländern zu zeigen und den Austritt einzelner Länder aus dem Euro hinzunehmen. Nur 38 Prozent glauben, dass die Bundesregierung in der Euro-Politik alles richtig gemacht hat.

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