Ifo-Umfrage: Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist Konjunkturrisiko

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exklusivIfo-Umfrage: Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist Konjunkturrisiko

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Infostand des ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung.

von Malte Fischer

Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist eines der größten Risiken für den Aufschwung in Deutschland. Eine Exklusivmeldung.

Die Wirtschaftspolitik der Bundesregierung ist eines der größten Risiken für den Aufschwung in Deutschland. Das ist das Ergebnis einer Exklusiv-Umfrage des Münchner ifo Instituts im Auftrag der WirtschaftsWoche. Demnach sehen 49 Prozent der befragten Unternehmen in der Wirtschaftspolitik der Bundesregierung das größte Risiko für die Konjunktur.

Damit rangiert die Politik deutlich vor anderen Risiken wie dem Wiederaufflammen der Euro-Krise (44 Prozent) und dem Fachkräftemangel (38 Prozent). Nur die geopolitischen Konflikte (54 Prozent) stellen nach Einschätzung der Unternehmen ein noch größeres Risiko dar.

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Ifo-Umfrage Unternehmen sehen im Zustrom von Asylsuchenden eine wirtschaftliche Belastung für Deutschland

Das Münchner ifo-Institut hat in einer Umfrage im Auftrag der WirtschaftsWoche Unternehmen befragt, wie sie die wirtschaftliche Belastung für Deutschland durch die Zuwanderung von Asylbewerbern einschätzen. Eine Exklusivmeldung.

Intgrationskurs Quelle: dpa

Die Unternehmen blicken daher skeptisch in die Zukunft. 49 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Wirtschaft im nächsten Jahr schwächer wächst als 2015. Nur vier Prozent rechnen mit einer höheren Dynamik. 28 Prozent der befragten Unternehmen wollen ihre Investitionen zurückfahren.

Größtes Hemmnis für die Investitionen sind die verschlechterten Rahmenbedingungen am Standort Deutschland - wie etwa der Mindestlohn, die steigenden Energiekosten und die Regulierung des Arbeitsmarktes, so das Ergebnis der Umfrage. Gleichwohl bleibt die Beschäftigungsbereitschaft der Unternehmen hoch. 20 Prozent der befragten Firmen wollen die Zahl ihrer Mitarbeiter 2016 erhöhen, meist in Form von Stammbeschäftigten (89 Prozent). 11 Prozent der Befragten wollen die Zahl ihrer Mitarbeiter verringern. Das ifo Institut befragte für die WirtschaftsWoche 456 Unternehmen aus Industrie, Bau, Handel und Dienstleistungen.

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