Kommentare zu: Steigende Staatsschulden schüren die Angst vor einer kalten Enteignung

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38 Kommentare
  • 08.03.2010, 09:57 UhrAnonymer Benutzer: Unternehmer

    ich bin für eine höhere inflation, das treibt endlich die Zocker in die Realwirtschaft zurück. Die die viel haben, werden gezwungen nachzudenken und neu zu bewerten, anstatt sich im erhaltenden Konservatismus einzurichten und Sauwohl zu fühlen. Mit der inflation treiben wir die fetten, faulen, satten und reichen endlich wieder raus ins richtige Leben. Und wer sein "Geld" behalten will, muss was dafür tun und sich nicht nur den Ar.. breit sitzen und Zinsen kassieren.

  • 08.03.2010, 10:05 UhrAnonymer Benutzer: Unternehmer

    Eine "Entwertung" des "Geldes" ist überfällig. Damit all diejenigen die "Geld" für den einzigen "Wert" halten mal wieder ordentlich eingenordet werden, wenn ihr Weltbild einfach mal sich in Luft auflöst.

    Eine goldene Epoche für alle Rattenfänger steht ins Haus. Der basar der Werte gilt als neu eröffnet, wenn "God Money" die Grätsche macht.

  • 08.03.2010, 10:27 UhrAnonymer Benutzer: Schwachköpfe

    Wie schwachköpfig muß man für so eine Frage sein ?
    Nein, wir werden unsere Schulden bis auf den letzten Cent bezahlen, wie wir es schon immer gemacht haben.

  • 08.03.2010, 11:14 UhrAnonymer Benutzer: @Schwachkopf

    ich hoffe das war herrliche ironie, was Sie da von sich gegeben haben. "Wie wir es bereits immer getan haben?" Sie meinen per Neuverschuldung? Ja wirklich - eine herrliche Art, alte Schulden "abzubezahlen" - nur dass man sich immer weiter verschuldet.

    Stellen Sie sich mal vor, man könnte das als Privatperson tun - ach herrje wäre das ein schönes Leben. Solange man immer weiter Kredite bekommt, werden alle anderen getilgt.

    Doch irgendwann werden Kreditgeber misstrauisch - z.b. wenn allein die Tilgung der Zinsen (!) 6% des bundeshaushalts ausmacht. Wenn Staaten auf die idee kommen könnten, per Geldpolitik die Schulden zu entwerten (siehe Großbritannien). Das mögen Gläubiger gar nicht gern und schwupps kommt es zu Problemen.

    Vielleicht ist es ihnen auch nicht aufgefallen, dass der Staat, die Länder, die Kommunen etc. immer weniger Geld und immer mehr Schulden haben? Dass immer mehr Soziales und Gemeines drauf geht, weil kein Geld da ist? Der Sozialstaat Deutschland blutet aus - es wird Zeit, dass etwas passiert! Und das sind nicht weitere Sparmaßnahmen, die die Wirtschaft und die Wohlfahrt weiter schädigen! Es gibt nur einen Weg aus der Schuldenspirale und das ist inflation. Damit der Staat vielleicht das nächste Mal aus den Fehlern lernt und langfristig wieder handlungsfähig ist!

    Jeder hat noch die Möglichkeit, sich darauf vorzubereiten. Wer die Augen da hat, wo es sein sollte, wird nicht sein Vermögen verlieren, wenn er sich gut genug vorbereitet, d.h. Kündigen aller nominalen Vermögen wie Lebensversicherung, Riesterrente und andere Abzocken etc. und investieren in reale Werte - das Kurbelt die Wirtschaft an und nicht das Spekulieren auf dem Kapitalmarkt.

  • 08.03.2010, 11:16 UhrAnonymer Benutzer: karlos

    Got Gold ?

  • 08.03.2010, 11:55 UhrAnonymer Benutzer: AJ

    Wer es noch nicht bemerkt hat: Preise steigen seit geraumer Zeit kontinuierlich und dauerhaft. Dabei gehört der Staat mit Steuern + Abgaben zu den größten Preistreibern. Sollte sich der Preisanstieg nun beschleunigen, wäre das gut. Denn dann würde es schneller zum reinigenden, großen Knall kommen. Schon heute ist zu erkennen, daß die Einkommen (egal ob brutto oder netto) sinken, während die Preise stetig steigen. Wer kann sich denn das in diesem Lande bald noch leisten? beispiel: 35.000 Euro für einen Mittelklassewagen, 280.000 Euro für ein Reihenhaus oder 5.000 Euro für einen Familienurlaub während der Schulferien auf Mallorca? Die offizielle Teuerungsrate beträgt angeblich 0 - 2,5%. Nach meinem persönlichen Wahrenkorb liegt sie bei etwa 5 - 10% jährlich. Das kann nicht mehr lange gut gehen. Wenn sich der Mittelstand weiter reduziert, stehen sich die Fronten von arm und reich bald ungeschützt gegenüber. Wir klagen (noch) auf hohem Niveau. Aber wir werden in den nächsten 10 Jahren in diesem Lande soziale Unruhen erleben, da bin ich mir sicher. Eigentlich bin ich Optimist, aber in diesem Punkt sehe ich tief schwarz!

  • 08.03.2010, 12:48 UhrAnonymer Benutzer: jo

    die ezb hat es in der Hand die inflationsrate gering zu halten. ich denke nicht daß sie ihr hauptziel aufgibt...

  • 08.03.2010, 13:50 UhrAnonymer Benutzer: Günther Lessmann

    Die inflation muß um 9% liegen momenten--der Rest wird wie bei den Arbeitslosen einfach weggelogen.

    ihr in D habt eben eine Weg-Lüge-Regierung.

    Nein zurückgezahlt wird nichts --es läuft eher auf einen getimten Titanic-Effekt hinaus , wobei die Eliten Startvorteile bekommen und Tage vor dem Termin die beiboote Wassern können und jeder der meint etwas auf dem Kerpholz zu haben kann sich absetzten.

    Seit den 1990 er Jahren zu sehen.

    Wer kann sich die Republik D noch leisten ? Wie AJ schon schrieb. Eine busfahrt 5 Haltestellen kostet 5 DM, 2,5 EU.

    Da ist eine Preisspirale in gang gesetzt worden die Deutschland in den Abgrund reist--das heißt--trotz Dumpinglöhnen--reist die Kapitalrendite + Sozialstaat die Konkurrenzfähigkeit der Produktion in die Tiefe. D. H. es lohnt sich nicht mehr in D zu produzieren.

    Konsequenz---wie lange noch Produktionsstandort Deutschland ?

    Aber den Zahle-Max in der EU spielen.

    bin gespannt wann im Kartenhaus D die ersten mittleren Karten entfernt werden ? Vieleicht schon nach der NRW-Wahl.

    So wie es momentan geht geht es nicht weiter in Deutschland.

    Ein ganzes Land ist in die Abseitsfalle gelaufen kollektiv.

  • 08.03.2010, 13:51 UhrAnonymer Benutzer: Paul

    Die inflation wird die Reichen noch reicher machen und einen teil der Mittelschicht nach unten spülen, so das hinterher die Ungleichgewichte in unserer Gesellschaft noch größer werden als jetzt. Der Staat ist auf die Reichen angewiesen, alles andere wäre richtung Marxismus und Leninismus, und da wollen wir nicht hin,oder ?

  • 08.03.2010, 13:55 UhrAnonymer Benutzer: The Observer

    Notenbanker-vereint Euch und kauft einfach mit neugedrucktem Geld die Staatspapiere/schulden.....und verzichtet später "in einem diffusen Prozess" auf die Rückzahlung.
    Wo ist das Problem, wenns alle machen?

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