Inflationsgefahr: Die Saat der EZB

KommentarInflationsgefahr: Die Saat der EZB

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Die Politik der EZB orientiert sich in wichtigen Punkten an den südlichen Staaten. Das muss Deutschland mit der Inflation bezahlen.

von Malte Fischer

Deutschland steht wegen der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank vor einer Phase der Inflation. Sie wird Vermögen und Wohlstand schmälern.

Vielen Autofahrern, die in diesen Tagen auf dem Weg in den Osterurlaub beim Tankstopp das Portemonnaie zücken, dürfte die Zornesröte ins Gesicht steigen. Mehr als 1,70 Euro verlangen die Ölmultis derzeit für einen Liter Benzin. Bei diesen Preisen kann die Tankfüllung locker mehr als 100 Euro kosten und die Urlaubskasse strapazieren, bevor man überhaupt am Ziel ist.

Da kann auch die Nachricht des Statistischen Bundesamtes, dass die Teuerungsrate für die Lebenshaltung im März von 2,3 auf 2,1 Prozent leicht gesunken ist, nicht trösten. Die Prognosen der Ökonomen, die die Inflation im Frühjahr dieses Jahres unter die Marke von zwei Prozent sinken sahen, sind längst Makulatur.

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Politik für den Süden

Zwar liegt die Teuerung hierzulande noch leicht unter dem Durchschnitt der Euro-Zone von 2,6 Prozent. Doch das dürfte sich bald ändern – vor allem, weil die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) für Deutschland viel zu locker ist.

Spätestens seit die Südländer die EZB gekapert und dort die wichtigsten Schaltstellen mit ihren Vertretern besetzt haben, betreibt die EZB eine Geldpolitik, die sich vornehmlich an den Interessen der Regierungen im Süden orientiert. Niedrige Leitzinsen und künstlich nach unten gedrückte Renditen für Staatsanleihen sollen die Südländer vor dem kollektiven Staatsbankrott bewahren.

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