Insolvenzen: Weniger Pleiten im Jahresverlauf

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Insolvenzen: Weniger Pleiten im Jahresverlauf

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Weniger Pleiten sind in diesem Jahr bislang zu verzeichnen.

In den ersten neun Monaten des Jahres ist die Zahl der Insolvenzen gesunken. Für das Gesamtjahr werden 153.000 Pleiten erwartet. Das wären mehr als 6000 weniger als im vergangenen Jahr.

Von Januar bis September meldeten insgesamt über 21.800 Firmen bei den Amtsgerichten Insolvenz an. Das waren - nach Angaben des Statistischen Bundesamtes - 4,6 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Noch weiter zurück ging die Anzahl der Privatinsolvenzen. Hier ist ein Rückgang um 5,2 Prozent auf 74.504 Fälle zu verzeichnen. Zusammen mit den Insolvenzen von anderen privaten Schuldnern und Nachlässen registrierten die Gerichte insgesamt 114.956 Insolvenzen, das waren ebenfalls um 5,2 Prozent weniger als in den Monaten Januar bis September 2011.

Was hingegen anstieg, waren die offenen Forderungen der Gläubiger: Durch die Pleiten großer Unternehmen wie der Drogeriekette Schlecker stiegen diese deutlich auf 39,3 Milliarden Euro an. In den ersten neun Monaten 2011 waren es noch 24 Milliarden Euro, erklärten die Statistiker.

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Auf Basis der bisherigen Entwicklung rechnet das Statistische Bundesamt deshalb für das gesamte Jahr 2012 mit rund 29.000 Unternehmensinsolvenzen und rund 99 000 Verbraucherinsolvenzen. Insgesamt werden deshalb etwa 153.000 Insolvenzfälle erwartet.

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