Investitionen: DIW-Chef Fratzscher und ifo-Präsident Sinn beklagen massive Vermögensverluste im Ausland

exklusivInvestitionen: DIW-Chef Fratzscher und ifo-Präsident Sinn beklagen massive Vermögensverluste im Ausland

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Hans-Werner Sinn

von Konrad Handschuch und Malte Fischer

Deutschland hat seit dem Ausbruch der Finanz- und Eurokrise enorme Vermögensverluste erlitten.

„Seit 2000 haben wir 400 Milliarden Euro im Ausland verloren“, sagte der Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Marcel Fratzscher, in einem Streitgespräch mit ifo-Präsident Hans-Werner Sinn, das in der aktuellen Ausgabe der WirtschaftsWoche erscheint.
„Das war sinnlos investiertes Kapital, da ist man in irgendwelche Finanzfallen hineingetappt, und das Geld ist weg“, kommentiert der Präsident des ifo Instituts, Hans-Werner Sinn, diese Entwicklung. „Die Banken in Nordamerika haben es verstanden, mit getürkten Finanzprodukten den Sparern der Welt das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die deutschen Landesbanken haben da irrsinnig viel Geld verbraten, aber auch die HRE und andere private Banken“, sagte Sinn. Aber auch in Europa sei viel Geld vergeudet worden. „Wegen minimaler Zinsgewinne haben Banken und Versicherungen das Geld der deutschen Sparer in Südeuropa angelegt – und dieses Geld bekommen wir ebenfalls zu einem großen Teil nicht zurück“, so der ifo-Chef.

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