Italien: Regierung von IWF-Prognosesenkung überrascht

Italien: Regierung von IWF-Prognosesenkung überrascht

, aktualisiert 16. Januar 2017, 20:34 Uhr
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Der italienische Wirtschaftsminister ist über die verringerte Wachstumsprognose Italiens überrascht. Ob weitere Maßnahmen zur Reduzierung des Haushaltsdefizits nötig sind, werde man sehen.

Quelle:Handelsblatt Online

Nach der Senkung der Wachstumsprognose Italiens durch den IWF, zeigt sich das südeuropäische Land überrascht. Vorerst soll es keine zusätzlichen Schritte zur Senkung des Haushaltsdefizits geben.

RomItalien hat mit Verwunderung auf die Senkung der Wachstumsprognose durch den Internationalen Währungsfonds reagiert. Die Entscheidung habe ihn überrascht, sagte Wirtschaftsminister Pier Carlo Padoan am Montag dem Rundfunksender RAI. Es sei auch noch zu früh, um über zusätzliche Schritte zur Verringerung des Haushaltsdefizits nachzudenken. „Wir werden sehen, ob weitere Maßnahmen nötig werden.“ Zumal seien die zur Bankenrettung vorgesehenen 20 Milliarden Euro mehr als genug.

Der IWF hatte für das Euro-Sorgenland seine Schätzungen um 0,2 beziehungsweise 0,3 Punkte auf 0,7 Prozent Wachstum in diesem und 0,8 Prozent im kommenden Jahr gesenkt. Italiens ist nach Griechenland der am stärksten verschuldete Staat in der Euro-Zone.

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Quelle:  Handelsblatt Online
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