IW-Konjunkturumfrage: Wirtschaft geht mit Zuversicht ins neue Jahr

IW-Konjunkturumfrage: Wirtschaft geht mit Zuversicht ins neue Jahr

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Die deutsche Wirtschaft geht mit viel Schwung ins neue Jahr

Viele Unternehmen in Deutschland machen derzeit glänzende Geschäfte. Zum Jahreswechsel gibt es viel Optimismus - trotz der schleppenden Regierungsbildung in Berlin.

Die deutsche Wirtschaft geht nach einer Umfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) mit viel Schwung ins neue Jahr. Die Wirtschaftsverbände blickten noch zuversichtlicher in die Zukunft als vor einem Jahr, sagte IW-Direktor Michael Hüther der Deutschen Presse-Agentur. Es herrsche Optimismus trotz des Ausstiegs Großbritanniens aus der EU, des Kurses von US-Präsident Donald Trump und der schwierigen Regierungsbildung in Deutschland. „Die größte Gefahr für den Aufschwung ist aber der Fachkräftemangel. Immer häufiger stoßen Firmen dadurch an Produktionsgrenzen.“

Wie das arbeitgebernahe Institut in Köln mitteilte, erwarten weit mehr als zwei Drittel der befragten Verbände für ihre Unternehmen im kommenden Jahr eine höhere Produktion. Die Konjunktur gewinne so spürbar an Branchenbreite. Die Investitions- und Beschäftigungsperspektiven fielen merklich besser aus als vor einem Jahr.

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Eine derzeit schlechtere Wirtschaftslage sei nur in der Ernährungsindustrie und bei den Volks- und Raiffeisenbanken zu verzeichnen. In der Ernährungsindustrie dämpften der hohe Konkurrenzdruck und steigende Kosten die Stimmung, die Banken litten unter dem Margendruck infolge vor allem der niedrigen Zinsen.

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Quelle: dpa

Führende Wirtschaftsforscher hatten ihre Wachstumsprognosen für das neue Jahr zuletzt deutlich angehoben. Viele Unternehmen profitierten von der verbesserten weltweiten Wirtschaftslage. Getrieben wird das Wachstum daneben vor allem vom starken privaten Konsum.

Nach der IW-Umfrage wollen die Unternehmen auch mehr investieren. Damit dürfte sich die Trendwende verstärken. Außerdem wollten vor allem die Dienstleistungsbranchen, aber auch weite Teile der Industrie mehr Jobs schaffen - das gilt zum Beispiel für die Chemie-, Automobil- und Elektroindustrie. Die Frage sei aber, ob die Arbeitsnachfrage der Unternehmen wegen eines Fachkräftemangels bedient werden könne.

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