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Konjunktur: Arbeitslosigkeit sinkt, Wirtschaft schrumpft

von Reuters und dapd

Die Arbeitslosigkeit in Deutschland geht weiter zurück. Auch vom Einzelhandel kommen überraschend positive Signale – insgesamt aber schrumpfte die deutsche Wirtschaft im vierten Quartal.

Rückgang der Arbeitslosenquote Quelle: dpa/dpaweb
Künftig ein bisschen weniger Andrang: Die Bundesagentur für Arbeit meldet, dass die Arbeitslosenquote um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent zurück gegangen ist. Quelle: dpa/dpaweb

Die deutschen Einzelhändler haben pünktlich vor dem wichtigen Weihnachtsgeschäft ihren Aufwärtstrend fortgesetzt. Sie nahmen im Oktober 1,0 Prozent mehr ein als im Vormonat, teilte das Statistische Bundesamt am Mittwoch mit. Ein größeres Umsatzplus hat es in diesem Jahr nur im Juli gegeben. Preisbereinigt (real) fiel der Zuwachs mit 0,7 Prozent mehr als doppelt so stark aus wie im September.

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Auch die Bundesagentur für Arbeit (BA) meldet positive Zahlen. Die Zahl der Arbeitslosen ist im November im Vergleich zum Vormonat um 24.000 auf 2,713 Millionen gesunken. Die Quote ging um 0,1 Punkte auf 6,4 Prozent zurück.

Besser als erwartet

Im November waren damit 214.000 Menschen weniger auf Jobsuche als ein Jahr zuvor. Die BA führte die positive Entwicklung auf die auslaufende Herbstbelebung zurück. Neben konjunkturellen Gründen hätten der Strukturwandel und die Reformen am Arbeitsmarkt die Chancen von Arbeitslosen deutlich verbessert, einen neuen Job zu finden. So habe sich die Arbeitslosigkeit in den vergangenen Jahren günstiger entwickelt, als dies bei gleicher Konjunktur noch vor zehn Jahren zu erwarten gewesen wäre.

„Der deutsche Arbeitsmarkt profitiert von der bisher guten wirtschaftlichen Entwicklung“, sagte BA-Vorstandsmitglied Heinrich Alt. Im November sei keine Eintrübung zu erkennen. „Die Arbeitslosigkeit geht zurück, die Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung wachsen weiter, und die Nachfrage nach Arbeitskräften ist gestiegen.“

2 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 01.12.2011, 05:06 UhrAnonymer Benutzer: bretson

    zu schreiben das die Wirtschaft im 4. Quartal geschrumpft ist, mag für viele ein Zeichen sein. journalistisch gesehen ist die Aussage jedoch bewusst, eine Falschmeldung. Warum schreibt man so einen Mist, der
    31. Dezember liegt in der Zukunft und eben nicht in der Vergangenheit.
    Für wie dumm hält der Schreiber wohl die Leser??????

  • 30.11.2011, 12:56 UhrAnonymer Benutzer: Joker1

    Der Neid und die Korruptheit vor allem der Briten und der Franzosen
    sind nicht zu verachten. Diese "Führungsmächte" haben ihre Industrieinfrastruktur doch selber zerstört und wollen mit 62 in
    Rente gehen. Die Franzosen leben, auf unsere Kosten, nehmen uns aus
    und betrügen uns, von den Briten wollen wir mal erst gar nicht reden, die sind eigentlich ein US-Staat und sollten sich dort zur
    Aufnahme anmelden.

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