Konjunktur: Deutsche Exporte steigen langsamer, Inflation hält inne

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Konjunktur: Deutsche Exporte steigen langsamer, Inflation hält inne

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Die Weltwirtschaft schwächelt, den Geschäftspartnern in den Euro-Krisenstaaten fehlt das Geld - das macht sich auch bei den deutschen Exporten bemerkbar. Nicht für lange, meint der DIHK.

Die Schuldenkrise schlägt auch auf die deutschen Exporte durch. Laut DIHK wird sich das deutsche Exportwachstum 2012 wegen der kriselnden Konjunktur in den Eurostaaten abschwächen. Die Inflation ist derweil stabil.

Deutschland ist nach Einschätzung der gewerblichen Wirtschaft trotz eines derzeit gebremsten Exportwachstums zurück auf dem Weg zur Vizeweltmeisterschaft bei den Ausfuhren.

Zwar wird der Außenhandel wegen der schwachen europäischen Konjunktur in diesem Jahr nur um vier Prozent wachsen, wie der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) als Dachorganisation der gewerblichen deutschen Wirtschaft mitteilte. Doch 2013 dürften die deutschen Ausfuhren dann mit einem Anziehen der europäischen Wirtschaft um sechs Prozent zulegen.

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Damit werde Deutschland den USA nach drei Jahren wieder den Rang des Vizeexportweltmeisters abjagen. „Die Position eins bleibt mit China fest besetzt“, erklärte der DIHK-Außenwirtschaftschef Volker Treier.

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Quelle: dpa

Deutsche Exporte wachsen 2013 überdurchschnittlich

Nach Angaben des DIHK waren die deutschen Exporte 2011 auf Jahressicht noch um 8,2 Prozent und 2010 um 13,7 Prozent gewachsen. Ungeachtet des nun verlangsamten Wachstums werde Deutschlands Wirtschaft aber 2012 ihren Anteil von 8,1 Prozent am globalen Warenaustausch behaupten.

„Der Export Deutschlands wächst in diesem Jahr im Gleichschritt mit dem Welthandel und 2013 sogar überdurchschnittlich“, sagte Treier. Angeschoben wird Deutschlands Exporthandel nach Angaben des DIHK durch den aktuell günstigen Euro-Außenwert sowie das sehr starke Engagement der Firmen auf wachsenden Märkten wie Brasilien, Russland, Indien oder China.

Habe deren Anteil an den deutschen Ausfuhren im Jahr 2000 noch bei 4,5 Prozent gelegen, so werde er im kommenden Jahr schon 15 Prozent erreichen.

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