Konjunktur: Deutsche Inflation zieht kaum an

Konjunktur: Deutsche Inflation zieht kaum an

, aktualisiert 30. August 2016, 14:12 Uhr
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Das Statistische Bundesamt veröffentlicht die Schätzung zur Inflationsentwicklung im August.

Quelle:Handelsblatt Online

Die Teuerung in Deutschland verharrt auf einem niedrigen Niveau. Im August stiegen die Verbraucherpreise wie schon im Juli im Vergleich zum Vorjahresmonat nur um 0,4 Prozent. Vor allem eine Branche dämpft die Inflation.

BerlinDie Inflation in Deutschland bleibt gegen Ende der Feriensaison überraschend unverändert. Waren und Dienstleistungen kosteten auch im August durchschnittlich 0,4 Prozent mehr als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag nach ersten Berechnungen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten damit gerechnet, dass die Teuerungsrate auf 0,5 Prozent steigt. Die Inflation bleibt damit noch weit unter dem Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB), die bei Werten von knapp unter zwei Prozent von stabilen Preisen spricht.

Gedämpft wird die Inflation noch immer von billiger Energie. Für sie mussten Verbraucher 5,9 Prozent weniger zahlen als vor einem Jahr. Die Preise für Nahrungsmittel hingegen legten um 0,9 Prozent zu. Dienstleistungen verteuerten sich um 1,3 Prozent, Wohnungsmieten um 1,2 Prozent.

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Im Juli waren die Verbraucherpreise in Deutschland um 0,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex – hat sich damit den dritten Monat in Folge leicht erhöht. Eine etwas höhere Rate als im Juli 2016 wurde in diesem Jahr bereits im Januar mit einem Plus von 0,5 Prozent ermittelt. Im Vergleich zum Vormonat stieg der Verbraucherpreisindex im Juli 2016 um 0,3 Prozent. 

Quelle:  Handelsblatt Online
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