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Kommentare zu: Deutschland gehen die Kunden aus

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4 Kommentare
  • 22.06.2012, 11:08 UhrH.Stiller

    Warum um Himmelswillen müssen Journalisten denn immer alles masslos übertreiben? Kann man nicht mal versuchen, ein ausgewogenes Bild zu geben? Zum Beispiel: Die tatsächliche Lage laut IFO ist gut, das wird hier garnicht gewürdigt. Die Wettbewerbsfähigkeit der Südeuropäer nimmt laut Conference Board Bericht RAPIDE zu, der US-Hausmarkt zeigt deutliche Zeichen der Stabilisierung, China ist schon auf Zinssenkung umgeschwenkt, die Refinanzierungen Spaniens und Italiens für dieses Jahr sind weit fortgeschritten (was weniger Sprengstoff für die Bondmärkte bedeutet), in Europa zeichnen sich Wege zu einer stärkeren Integration ab, die FED steht bereit für QE3,... Die Reformen in den spanischen, portugiesischen und - mit Abstrichen - auch in den italienischen Arbeitsmärkten kommen voran, die spanischen Banken haben wesentlich geringere Probleme als befürchtet, etc.
    Fazit:Die Lage ist keineswegs durchweg so düster, wie Sie sie malen.

  • 22.06.2012, 11:51 UhrSiggi40

    Die Weltwirtschaft steht nun da, wo sie bereits 2008 stand, mit dem Unterschied, dass zwischenzeitlich fast alle westl. Ind.länder pleite sind, noch mehr pleite geht nicht mehr.
    2008 wurde die größte Krise der Neuzeit, entstanden durch Leben auf Pump, von der wir gerade mal 5% sehen mit immer neuen Krediten bekämpft und sich genau diese Rezepte als vollkommen wirkungslos zeigten.
    In den letzten 4 Jahren haben die Staaten weltweit ca. 32,5 Bio. $ aufgewendet, natürlich alles auf Pump, um die Bankster zu retten und um einen selbsttragenden Aufschwung auszulösen. Beides ist gründlich in die Hosen gegangen. Sämtliche Konjunkturstrohfeuer sind wirkungslos verpufft, ohne den gewünschten Erfolg und die Bankster sind immer noch so pleite wie anno 2007. Da gibt es nix mehr zu retten. Die Bankster weltweit sitzen immer noch auf über 600 Billionen $ absolut wertloser Papierschnipsel, aus den Bilanzen in Schattenbanken ausgelagert, um sie vor dem sofortigem Kollaps zu bewahren.
    In den letzten 4 Jahren hat sich die Weltverschuldung von ca. 64 Bio auf über 96 Bio. $, also um 50% erhöht. Jetzt sind fast alle westl. Ind.staaten pleite, noch mehr pleite geht nicht mehr. Wegbrechende Steuereinnahmen prallen auf explodierende Ausgaben für Zinsen und Soziales. Was sagt uns das?
    Immer weiter so wie bisher ... führt geradewegs in den Abgrund. Die Probleme der USA und dem UK sind um ein mehrfaches größer, als in der Eurozone. Dort würde schon längst das öffentliche Leben kollabieren, ohne die Druckerpressen der Zentralbanken. Die in Billiglohnländer ausgelagerte Realwirtschaft kann man nicht durch die Finanzbetrugsmafia ersetzen. Das Armageddon kann nicht mehr aufgehalten werden – nur noch hinausgeschoben. Aber wenn schon untergehen – dann sollen alle dran glauben und alle mit untergehen.

  • 22.06.2012, 11:53 UhrSiggi40

    Teil II
    Die BRICS zeigen aber, dass es geht. Und unsere künftigen Abnehmer sind die BRICS, die unsere Waren Made in Germany auch mit Rohstoffen bezahlen können. Dass die PIIG(F)S darauf bestehen, dass wir unsere Träume auf 4 Räder weiterhin an sie verschenken, das ist schon klar. Fragt sich nur, ob die stupid Germans sich dies für immer und ewig gefallen lassen, dass sie von ihren Politikern verraten und verkauft werden. Das Vermögen von 2 Generationen hat man bisher schon an die PIIG(F)S verschenkt und unsere Kinder und Enkel bereits in die Schuldenknechtschaft getrieben.
    Nur durch einen Reset im Finanzsystem und einem Trennbankensystem haben die westl. Ind.länder überhaupt noch eine Chance auf eine Genesung. Parallel dazu müssten natürlich neue Geschäftsmodelle angegangen werden, weil die alten fast alle auf Pump aufgebaut sind/waren.
    Die größte Krise der Neuzeit kann man nicht mit ein paar Reförmchen hier und da lösen, da muss die Basis grundlegend verändert werden. Und ein zinsfreies Kreditsystem würde sogar Wohlstand in die hintersten Ecken unseres Planeten bringen.

  • 25.06.2012, 09:50 Uhrtesaro

    Siggi40
    Hallo, erstmal Danke für die guten Beiträge.
    Ich geben Ihnen zu 100 % Recht. Nur ewig Gestrige, merken nicht wohin die verfehlte Finanzpolitik führt.
    Ich denke genau so wie Sie und wir werden Recht bekommen, leider.

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