Konjunktur: Earlybird-Frühindikator: Hoffnungsschimmer für die Konjunktur

Konjunktur: Earlybird-Frühindikator: Hoffnungsschimmer für die Konjunktur

Die Perspektiven für die deutsche Wirtschaft haben sich im Februar aufgehellt. Der Earlybird-Frühindikator, den die Commerzbank jeden Monat exklusiv für die WirtschaftsWoche berechnet, kletterte gegenüber dem Vormonat von minus 0,21 auf 0,19 Punkte.

Dies war der vierte Anstieg in Folge. Der Earlybird, der gegenüber der Realwirtschaft einen Vorlauf von sechs bis neun Monaten hat, schob sich damit zum ersten Mal seit Ende 2006 über die Nulllinie. „Ein Hoffnungsschimmer für die Konjunktur“, urteilt Commerzbank-Ökonom Ralph Solveen. Der Anstieg stütze „die Erwartung, dass sich die Wirtschaft im weiteren Jahresverlauf stabilisiert“.

Gleichwohl warnt Solveen vor übertriebenem Optimismus: „Mit einer Belebung, die auch eher schleppend verlaufen dürfte, ist erst 2010 zu rechnen.“ Hauptgrund für den Aufwärtstrend ist die Entspannung am Geldmarkt.

Anzeige

In den Earlybird gehen drei Komponenten ein: Der reale Dreimonatszins als wichtige monetäre Größe, der reale Außenwert des Euro sowie der US-Einkaufsmanagerindex ISM als Barometer für die Weltwirtschaft.

Anzeige
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%