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Konjunktur: Europa wartet auf den Aufschwung

von jk/dpa/AP/rtr

Die Erwartungen europäischer Wirtschaftsexperten für die kommenden Monate haben sich deutlich aufgehellt.

Export Quelle: Laif
Export: Der deutsche Außenhandel hat seine Dynamik verloren. Im zweiten Quartal sanken die Lieferungen in die USA um 6,5 Prozent Quelle: Laif

Zum zweiten Mal in Folge hat sich das Ifo-Wirtschaftsklima für den Euroraum verbessert. Dabei waren aber ausschließlich die deutlich günstigeren Erwartungen für die nächsten sechs Monate ausschlaggebend: „Die Urteile zur gegenwärtigen Wirtschaftslage blieben dagegen nahezu unverändert auf einem historischen Tiefstand“, erklärte Ifo-Chef Hans-Werner Sinn.

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Der Gesamtindex kletterte von 55,1 auf 63,6 Punkte im dritten Quartal. Zusammen mit der Internationalen Handwerkskammer Paris hatte das Ifo-Institut im Juli 255 Volkswirte von Konzernen und internationalen Institutionen befragt. Der Index für die Erwartungen schnellte von 76,0 auf 93,0 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit drei Jahren.

Aktuell sieht es jedoch düster aus. Der Lage-Index jedoch gab noch einmal von 29,9 auf 28,0 Punkte nach und fiel damit auf ein historisches Tief. „Die aktuelle Wirtschaftslage wird derzeit in fast allen Ländern des Euroraums nach wie vor als ausgesprochen ungünstig beurteilt“, erklärte Sinn.

Ifo-Konjunkturexperte, Klaus Abberger, ergänzte: „Es gibt eine Stabilisierungstendenz, aber das bedeutet noch keine Entwarnung“, sagte ifo-Konjunkturexperte Klaus Abberger.

Deutsche Wirtschaft wächst wieder

Mit einer deutlichen Verbesserung rechnen die Experten demnach insbesondere in Deutschland, Österreich, Frankreich und den Niederlanden. Für Irland und Griechenland sind sie zumindest weniger pessimistisch.

Die hiesige Wirtschaft könnte sich demnach in den vergangenen Monaten besser entwickelt haben als bisher angenommen. Führende Ökonomen glauben, dass die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal nicht mehr gesunken ist; einige rechnen sogar mit einem minimalen Wachstum. Das ergab eine Umfrage der Tageszeitung „Die Welt“ unter Konjunkturexperten.

Im ersten Quartal war die Wirtschaftsleistung um 3,8 Prozent gefallen, so stark wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik. Das Statistische Bundesamt veröffentlicht morgen die Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal.

Nach den überraschend positiven Nachrichten aus der Wirtschaft in den vergangenen Wochen haben viele Volkswirte ihre Vorhersagen für das zweite Quartal nach oben revidiert. So erwartet das Ifo-Institut eine rote Null, also nur einen minimalen Rückgang der Wirtschaftsleistung. Da die Unsicherheit der Prognosen aber weiterhin groß ist, könnte es auch gut eine schwarze Null werden, sagte Ifo- Konjunkturexperte Kai Carstensen. Diese Einschätzung teilen die meisten befragten Ökonomen, ihre Prognosen bewegen sich um die Nulllinie.

3 KommentareAlle Kommentare lesen
  • 13.08.2009, 13:07 UhrSchlemmerfix

    ihr müßt die Schuhabsätze von hinten nach vorne verlegen - dann
    habt ihr wenigstens das Gefühl es geht bergauf

  • 12.08.2009, 19:50 Uhrich verlasse

    jetzt meinen Arbeitsplatz und zähle beim Gang zur bahn
    die leerstehende Läden in den zentralen Einkaufspassagen
    Hamburgs, die Zahl der hochgestellten Containerbrücken
    im Hafen und die der aufgelegten Schiffe vor den Elbbrücken.
    Noch scheint sich nichts zu verbessern, im Gegenteil,
    es sah in den vergangenen 20 Jahren noch nie so
    bedrückend aus. Auch die Nobelgeschäfte erscheinen
    trotz vieler Menschen auf den Straßen menschenleer, mein persönlicher Eindruck. An Hapag und blohm u. a.
    denke ich dabei mit bedauern.

  • 12.08.2009, 18:34 UhrDie Experten?

    sind das die selben Arschlöcher (Ackermann, Funke "HRE" Sinn und Konsorten) die schon im Herbst 2007 sagten im Frühjahr 2008 oder dann Herbst 2008 oder dann Früjahr 2009 ist das schlimmste vorbei?
    Oder sind es die Politiker vom Neger Messias und Schuldenkönig (in 6 Monaten 3 billionen $ inkl. FED) Obama bis zu solchen Schwätzern Steinbrück (Zitat Juni 2008 ".... die Krise in den USA betrifft uns nicht so stark, die EU und die Weltwirtschaft ist nicht mehr so abhängig von den USA...")?
    Oder sind es die Politiker die ihre Staaten in 6 Monaten mehr verschulden als dies im ii Weltkrieg geschehen ist inkl. der Folgen und sich eine Scheissdreck darum kümmern wer das später bezahlen soll?
    Oder sind es diejenigen die das Geld von den Zentralbanken, Staaten in den Arsch geschoben kriegen und schon wieder Zocken das es raucht?
    Oder sind es diejenigen die uns erzählen das wenn die Arbeitslosigkeit in den nächsten 6-12 Monaten in allen Ländern noch weiter steigt, glauben die Leute kaufen mehr ein?
    Glaubt denen alle nicht, es sind Dummschwätzer die nur an ihr eigenen Vorteil denken und von den Menschen das beste wollen nähmlich, iHR GEL zum ZOCKEN!

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