Konjunkturbarometer: DIW erwartet schwaches Wirtschaftswachstum

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Konjunkturbarometer: DIW erwartet schwaches Wirtschaftswachstum

Die anhaltende Euro-Schuldenkrise lässt Deutschland nicht unberührt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung erwartet für das dritte Quartal nur eine leichte Steigerung des BIP um 0,3 Prozent.

Die Turbulenzen im Euroraum belasten aus Sicht des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) weiter das Wachstum in Deutschland. Im dritten Quartal sei nur mit einer leichten Steigerung des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent zu rechnen. Im zweiten Quartal sei die Wirtschaft wahrscheinlich nur um 0,2 Prozent gewachsen.

Deutschland könne sich nicht von der schwachen Entwicklung der Eurozone abkoppeln, erklärte DIW-Konjunkturchef Ferdinand Fichtner. „Aber eine allmähliche Belebung der Weltkonjunktur und vor allem eine anziehende Inlandsnachfrage stützen das Wachstum in Deutschland.“ Besonders betroffen von der aktuellen Lage in den Krisenländern sei die exportabhängige Industrie.

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Ifo-Index Wirtschaftsstimmung trübt sich weiter ein

Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich im Juli erneut deutlich verschlechtert - zum dritten Mal in Folge. Der Ifo-Geschäftsklimaindex fiel um fast zwei Punkte und damit stärker als erwartet.

huGO-BildID: 26881694 Nordrhein-Westfalen/ ARCHIV: Ein Stopfensetzer steht in Duesseldorf in der Werkshalle des Herstellers von Stahlrohren waehrend einer Werksfuehrung an seinem Arbeitsplatz (Foto vom 22.03.12). Weiterer Rueckschlag fuer die deutsche Wirtschaft: Der Ifo-Geschaeftsklimaindex, der wichtigste Gradmesser fuer die deutsche Konjunktur, ging von 106,9 Punkten im Mai auf 105,3 Punkte im Juni zurueck, wie das Muenchner Ifo-Institut am Freitag (22.06.12) mitteilte. (zu dapd-Text) Foto: Jakob Studnar/dapd Quelle: dapd

DIW-Deutschlandexperte Simon Junker sagte: „Im verarbeitenden Gewerbe wird die Wertschöpfung im Sommerhalbjahr wohl merklich sinken.“ Das dürfte bei Industrie und Unternehmensdienstleistern demnach vorübergehend Entlassungen zur Folge haben. Unternehmen würden sich auch bei Investitionen „zunächst spürbar zurückhalten“. Das DIW schätzt die Lage auf dem Arbeitsmarkt dennoch als robust ein.

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