Konsumklimaindex: Verbraucher wollen 2013 mehr Geld ausgeben

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Konsumklimaindex: Verbraucher wollen 2013 mehr Geld ausgeben

Die Deutschen sind ungeachtet der schwachen Wirtschaftslage zum Ende 2012 mit mehr Zuversicht in das neue Jahr gegangen. Sie hoffen auf eine Konjunkturbelebung und wollen wieder mehr Geld ausgeben.

Die Aussicht auf ein rasches Ende der Konjunkturschwäche weckt die Kauflaune der Verbraucher. Das Konsumklima-Barometer für Februar legte um 0,1 auf 5,8 Punkte zu und zeigte damit nach drei Monaten mit Verlusten erstmals wieder nach oben. "Der Arbeitsmarkt ist stabil, die Inflation moderat", teilten die GfK-Marktforscher am Dienstag zu ihrer Verbraucherumfrage mit. "Folglich steigen sowohl die Einkommenserwartung wie auch die Konsumneigung deutlich." In den Augen der Konsumenten tritt die Euro-Krise derzeit eher in den Hintergrund. Trotz der Konjunkturdelle zum Jahresende 2012 rechnen sie damit, dass der Konjunkturmotor dieses Jahr wieder anspringt.

Diese Einschätzung teilen auch die Firmenchefs, wie die jüngsten Umfragen des Münchner Ifo-Instituts bestätigen: Seit drei Monaten steigt das Geschäftsklima stetig und signalisiert damit eine Trendwende zum Besseren. In dieser von zunehmendem Optimismus geprägten Atmosphäre schätzen die Verbraucher ihre künftige Finanzlage deutlich besser ein als zuletzt. Mit einem Plus von knapp 15 Punkten erreicht das entsprechende Barometer nunmehr 36 Zähler. Wesentlicher Grund für den Optimismus ist die Hoffnung, dass sich die Beschäftigung auch dieses Jahr stabil entwickeln wird: "Auch die Inflation wird 2013 vermutlich moderat ausfallen, was die Kaufkraft der Einkommen stärken wird", erläutert GfK-Experte Rolf Bürkl.

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Geld sitzt wieder etwas lockerer

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Folglich sind die Verbraucher auch wieder eher bereit, ihr Geld für Möbel oder andere kostspielige Güter auszugeben. Die GfK hat für Januar ein kräftiges Plus von 15,2 Punkten beim Indikator für die Anschaffungsneigung gemessen, der auf 35,3 Zähler nach oben schnellte. Die wiedererwachte Kauflaune dürfte anhalten, falls der Arbeitsmarkt weiter stabil bleibt, meinen die Nürnberger Marktforscher. Ob der private Konsum die Wirtschaft wie bereits im Vorjahr anschieben wird, hängt nun maßgeblich von der Entwicklung in der Euro-Schuldenkrise ab: "Sollte sie entgegen aller Erwartungen in diesem Jahr weiter eskalieren, steht auch der Binnenkonjunktur ein sehr schwieriges Jahr bevor", so GfK-Experte Bürkl.

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