Notenbank-Chefin vor Senat: Yellen deutet baldige US-Zinserhöhung an

Notenbank-Chefin vor Senat: Yellen deutet baldige US-Zinserhöhung an

, aktualisiert 14. Februar 2017, 16:54 Uhr
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Die Fed-Chefin hält eine Zinserhöhung für wahrscheinlich.

Quelle:Handelsblatt Online

US-Notenbankchefin Janet Yellen hat die Finanzmärkte auf eine baldige Zinserhöhung eingestimmt. Ein solcher Schritt nach oben sei unter gewissen Bedingungen „wahrscheinlich angebracht“, sagte Yellen vor dem US-Senat.

Die Chefin der US-Zentralbank Fed, Janet Yellen, rechnet mit einer baldigen Zinserhöhung in den USA. Ein solcher Schritt nach oben sei unter gewissen Bedingungen auf einer der nächsten Sitzungen „wahrscheinlich angebracht“, sagte Yellen am Dienstag vor dem Bankenausschuss des Senats. Dazu müssten sich der Arbeitsmarkt und die Inflation im Einklang mit den Erwartungen der Zentralbank Fed entwickeln.

Die Wall Street reagierte mit Kursverlusten auf die Aussicht steigender Zinsen. Yellens Rede vor dem Ausschuss war ihr erster Auftritt vor dem Kongress seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump im Januar.

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Die Fed hatte den Leitzins Ende 2016 auf das aktuelle Niveau von 0,5 bis 0,75 Prozent angehoben. Angesichts der rund laufenden Wirtschaft hatte sie damals drei Erhöhungen für 2017 in Aussicht gestellt. An den Finanzmärkten werden jedoch eher zwei Schritte für möglich gehalten.

Viele Investoren erwarten, dass die bereits rund laufende Konjunktur durch die Politik des am 20. Januar ins Weiße Haus eingezogenen Präsidenten Trump zusätzlich befeuert wird. Er plant radikale Steuersenkungen und Investitionen in Billionenhöhe. Die nächste Fed-Sitzung steht im März an. Viele Experten erwarten aber, dass die Zentralbank bis Juni mit einer Erhöhung wartet.

Quelle:  Handelsblatt Online
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