OECD-Studie: Globalisierung vergrößert die Ungleichheit

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OECD-Studie: Globalisierung vergrößert die Ungleichheit

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Bettler am Berliner Kurfürstendamm: Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.

Die Lebensqualität der Menschen hat sich zwar verbessert – dennoch nimmt die Ungleichheit weiter zu. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt eine Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.

Die Lebensqualität der Menschen hat sich seit dem frühen 20. Jahrhundert in großen Teilen der Welt verbessert, die Globalisierung lässt jedoch die Ungleichheit wieder stark zunehmen. Das gilt vor allem in osteuropäischen Ländern und in China, während die soziale Ungleichheit zwischen den Staaten zurückging.

Zu diesen Ergebnissen kommt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD). Fachleute der OECD und Wirtschaftshistoriker hatten wissen wollen, wie sich die Lebensqualität weltweit seit 1820 verändert hat.

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Die Länder südlich der Sahara ausgenommen hätten sich die Lebensbedingungen - also Gesundheit, Bildung, Einkommen, Umwelt und Sicherheit etwa - in jüngerer Zeit stärker angeglichen als das Bruttoinlandsprodukt (BIP) pro Kopf, hält die Studie fest. Gezeigt habe sich auch, dass höhere Einkommen und Wirtschaftskraft nicht notwendig auch Fortschritte in anderen Lebensbereichen bringen.

„Das BIP allein spiegelt also die Lebensqualität nur ungenügend.“ Die hohen Mordraten in den USA etwa machten deutlich, dass der Reichtum eines Landes für die persönliche Sicherheit nicht entscheidend sei.

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