Kommentare zu: Warum eigentlich müssen die Notenbanken Liquidität abschöpfen?

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3 Kommentare
  • 04.06.2009, 11:59 UhrAnonymer Benutzer: Klartexter

    Letztlich wird es bei uns darauf hinaus laufen, dass sich die inflation für einige Jahre etwas erhöht (5-7%), aber die Steuern massiv erhöht werden, jedoch ohne Zeitbegrenzung!

    Vor dem Hintergrund der umfänglichen Steuerverschwendung der letzten Monate für Konzerne, von denen vor allem die misswirtschaftenden Vermögenden (Aktionäre von banken & Co.) profitierten, aber der kleine Mann über Steuern aufkommen musste, ist eine weitere -allgemeine- Steuererhöhung allerdings durch nichts zu rechtfertigen.
    Damit würde der kleine Mann gleich zweimal für ein Problem zahlen, das er nicht verursacht hat. Sinnvoll wäre allerdings eine Erhöhung der Steuern die Vermögende, als vormalig Profitierende, trifft.

    Wenn man sieht welche Kosten die Vermögenden (nein nicht der kleine Häuslebauer und auch nicht der mittelständische Unternehmer) dem Staat derzeit verursachen, wäre eine deutliche Erbschaftssteuer mehr als sinnvoll und sozial gerecht. Hinzu kommt, dass es Eigentümer an Grundflächen gibt, die sich in Hunderten von Hektar bzw. sogar Quadrat-km bemessen. in Deutschland leben aber im Schnitt 250 Personen pro Quadrat-km, macht gerademal 4000 qm pro Person! ich denke alles was über diese 4000 qm hinausgeht, sollte deutlich mit Grund- und Erbschaftsteuern belegt werden. Je mehr darüber desto deutlicher und durchaus auch "verkaufsfördernd"! Wer dann sein Grundeigentum dennoch rettet, der wirtschaftet so gut, dass er sein Erbe auch verdient hat! Die anderen wirtschaften eben schlecht, aber leisten dafür einen beitrag zur Konsolidierung der Staatsfinanzen und Abschöpfen der in einigen bereichen überbordenden Liquidität.

    Wer jetzt profitiert, indem er für sein Versagen den Steuerzahler bluten lässt, der muss eben morgen bluten, zumindest in Form erhöhter Steuern. Wer dies nicht einsehen möchte begibt sich und die Gesellschaft absichtlich in die Gefahr, dass es nicht nur beim finanziellen bluten bleibt.

  • 04.06.2009, 13:27 UhrAnonymer Benutzer: Nebelkerze - Zentralbankbilanz

    Klingt sehr technisch dieser Artikel, oder ? Man hat die Geldproduktion in die Sprache der buchhaltung übersetzt, um so der Masse der bevölkerung die eigentlichen Vorgänge zu verschleiern.

    Man könnte auch sagen, die Fed hat bunte Papierschnipsel gedruckt und in Umlauf gebracht. Sie hat mit selbst angefertigtem Geld wertlose Wertpapiere gekauft. Das neue Geld sorgt für die Entwertung des vorhandenen Geldes. Als Privatperson kämen Sie dafür geradewegs in den Knast. ich bin sehr gespannt, ob irgendeine Zentralbank jemals Geld wieder "abpumpen" wird.

    Das Volk sollte dem Staat das Geldmonopol entreißen und das Geld wieder dem freien Markt überlassen.

  • 04.06.2009, 22:32 UhrAnonymer Benutzer: Wolfhardt Krause

    Zum Zustand der Volkswirtschaftslehre: Was bekommt der, der einen Kredit aufnimmt? "Geld" und Schulden. Geld ist im Überfluß vorhanden und so ist das Resultat eine Kreditklemme der Wirtschaft. das diese kein Geld mehr Kreditinstituten bekommen kann. Diese bekommen ihr Geld von den Zentralbanken, die den Markt mit Geld überschwemmen. Zu solcher "wissenschaftlichen Problemanalyse", wie jede Analyse darauf gerichtet Probleme zu lösen; zum Zustand einer solchen Wissenschaft fällt mir nur der Satz Werner Finks ein: "Mein Herr, man braucht nur das in klaren Worten wiederholen, was sie sagen; - schon hat man sie lächerlich gemacht.

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