Kommentare zu: Das Leben in der Hochstapler-Ökonomie

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8 Kommentare
  • 02.08.2009, 17:54 UhrAnonymer Benutzer: Bond

    ja die eine Krise nährt den nächsten Aufschwung und die nächste Krise. Die Wirtschaft und der private Konsum sind vom Kreditmarkt abhängig. Wenn hier nichts läuft gibt es weder Wachstum noch blasen die platzen können. Doch die Geschwindigkeit wie blasen entstehen und platzen wird wohl immer schneller bzw. die Zeiträume immer kürzer werden.

  • 02.08.2009, 18:16 UhrAnonymer Benutzer: gutso

    Die "Hochstapler-Ökonomie" ist weitgehend am Ende, man nimmtsie eben nicht mehr ernst.
    Nur: Die "eine riesige Umverteilung von oben nach unten" ist ein netter Witz, bzw. das Kokettieren mit einer scheinbar besonders ungewöhnlichen und dazu noch neuen Erkenntnis.
    Eher sieht es ganz profan aus: Aus der gewaltigen Aufblähung der Geldmengen wird sich in der Zukunft eine ausgleichende inflationierung ergeben, die die kleinen Leute am Ende doch am stärksten treffen wird - wie schon immer in der Wirtschaftsgeschichte. Ein Milliardär mit 10 Milliarden verliert dadurch vielleich 8 Milliarden - aber er bleibt Milliardär. Ein Mensch mit Durchschnittseinkommen könnte durchaus vor dem Nichts stehen. Das ist zwar keine neue Erkenntnis, sie klingt auch nicht so, - aber ungewöhnlicherweise ist es immer noch eine bis heute unverstandene Erkenntnis.

    Gruß,
    gutso

    PS: alles wird gut. gutso

  • 02.08.2009, 19:33 UhrAnonymer Benutzer: a

    Und wie lautet die Antwort, der für die Situation Verantwortlichen an den Mensch mit Durchschnittseinkommen, der durch die inflationierung in der Zukunft vor dem nichts steht?

  • 02.08.2009, 20:31 UhrAnonymer Benutzer: a2d2

    Das ist doch alles unscharf: die Frage ist: wer waren die Täter - wer trägt die Verantwortung für das verbrannte Kapital. Das System war schuld - sagen die Medien. Nur in den USA wird teilweise durch-gegriffen. Die Politiker, banker und Staatsanwälte in Deutschland haben nichts gesehen und nichts gehört.

  • 02.08.2009, 23:27 UhrAnonymer Benutzer: Rienzi

    ich war letzten Freitag bei einer Aufsichtsratssitzung einer grösseren Firma in Frankreich dabei. Um die Margen trotz der Krise zu erhöhen, wurde u.a. die Entlassung einer Vielzahl von Mitarbeitern beschlossen. Sie ist natürlich nicht die Einzige, die so agiert. in den Wirtschaftsnachrichten heisst es dann: Firma XY trotzt der Krise durch höhere Rendite. Wo soll das hinführen? Die Kosten der Arbeitslosigkeit werden explodieren, die Gesellschaft erodiert. Man hat den Eindruck, ein unseliger Zeitgeist will den Morgenthau-Plan doch noch irgendwie und in irgendeiner Form realisieren.

  • 03.08.2009, 03:01 UhrAnonymer Benutzer: James

    Absolut unscharfe antworten; kein Konzept dahinter zu erkennen - wischiwaschi. eher zum Empfehlen ist die Lektüre oder intview von Prof. Dr. Peter Ulrich von der HSG St. Gallen http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Ulrich_(Ökonom).

  • 03.08.2009, 09:38 UhrAnonymer Benutzer: Dithie

    Zu: Ethiker,Experten;Moralisten+Wirtschaftsweise..
    Was noch für Geister,kommen jetzt zu ihren Urteilen,eines gilt:ist der
    Ruf erst ruiniert lebt,s sich ungeniert,anstatt diese korrupten Geister
    wie in Amerika in den Knast schicken,im Namen des Volkes,werden
    hier noch Deals mit denen gemacht...siehe mit Herr Ackermann von
    der Deutschen bank,das Schlimme, A.Merkel saniert noch die maro-
    den Manager,der Neuzeit .mit unseren Steuergelder.....Pfui Teufel...!

  • 20.08.2009, 14:58 UhrAnonymer Benutzer: Matthias Wühle

    ich kann einige Kritiken, besonders, was die angebliche "Unschärfe" des Artikels betrifft, nicht ganz nachvollziehen. im Gegenteil: Koslowski legt klar und eindrucksvoll die Ursachen der Finanzkrise offen. Er berührt hier nicht nur die alte Frage zum Verhältnis zwischen Kapital und Krediten (also Risikokapital), sondern wirft auch auch die Frage nach der interessensparität (bzw. interessensgegensatz) von Unternehmen und Anteilseignern auf. Außerdem stellt Koslowski das Maximierungsprinzip in Frage und erklärt, warum die Krise wichtig und notwendig war. Aus meiner Sicht also ein überaus hilfreicher Artikel.

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