Preisauftrieb lässt nach: Inflation sinkt auf 1,7 Prozent

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Preisauftrieb lässt nach: Inflation sinkt auf 1,7 Prozent

Im Schlussverkauf purzeln die Preise für Kleidung, nach den Weihnachtsferien werden Reisen billiger. Das reduziert den Preisauftrieb - obwohl die Strompreise auf breiter Front angehoben wurden.

Die Inflation in Deutschland ist trotz des kräftigen Aufschlags bei den Strompreisen auf dem Rückzug: Die Jahresteuerung ging von 2,1 Prozent im Dezember auf 1,7 Prozent im Januar zurück, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden nach vorläufigen Schätzungen berichtete. Damit ist der Preisauftrieb so gering wie zuletzt im Juli 2012. Die Europäischen Zentralbank (EZB) strebt einen Wert von knapp unter 2 Prozent an, bei dem sie die Preisstabilität gewahrt sieht.

Im Vergleich zum Weihnachtsmonat Dezember sanken die Verbraucherpreise um 0,5 Prozent. 2012 waren die Verbraucherpreise im Vergleich zum Vorjahr um durchschnittlich 2,0 Prozent gestiegen.

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Bei der Schätzung der deutschen Verbraucherpreise für Januar griff das Statistische Bundesamt nicht wie üblich auf Daten aus den Bundesländern zurück. Wegen einer Umstellung vom bisherigen Basisjahr 2005 auf das neue Basisjahr 2010 werden die Januar-Daten aus den Bundesländern erst am 20. Februar bekanntgegeben. Dann wird auch das Bundesamt die endgültigen Januar-Daten auf neuer Basis vorlegen.

Die Commerzbank vermutet, dass im Januar Pauschalreisen, Hotelübernachtungen und Kleidung merklich billiger wurden. „Zudem wurde die Praxisgebühr zum 1. Januar abgeschafft.“

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Für Haushaltsenergie hätten die deutschen Verbraucher hingegen deutlich mehr Geld ausgeben müssen: „Die Erneuerbare-Energien-Gesetz-Umlage war zum Jahresbeginn um fast 50 Prozent erhöht worden. Nach unserer Berechnung stiegen die Strompreise im Vergleich zum Dezember um 8 Prozent, was für sich genommen den Verbraucherpreisindex um 0,2 Prozent erhöht hat.“

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