Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
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18 KommentareErstaunlich! ist dass trotz der ausgesprochenen Willkuer bei der Ermittlung des iWi dessen Wert von 12% in der Tat viel naeher an der wahren Geldentwertung liegt als an der offiziellen Teuerungsrate von um die 3% (im allgemeinen faelschlich mit inflation bezeichnet). Die wahre Geldentwertung laesst sich dabei nicht - wie eigenartigerweise auch Herr brachinger zu unterstellen scheint - an einem positiven Verbraucherpreisindex erkennen, sondern entsteht im wesentlichen aus der Differenz zwischen Geldmengenwachstum (etwa 12% im Euroraum 2007/2008) und (realem) Wirtschaftswachstum (2-3% in 2007), sie laege also bei 9-10%.
Die gewaltige Diskrepanz zwischen angeblicher inflations-/Teuerungswahrnehmung und angeblicher wirklicher inflation wird dabei wie auch in diesem interview nicht angegangen, sondern an-psychologisiert, u.a mit den angeblich nicht-repraesentativen Kaeuferfahrungen der Leute. Diese Erklaerung richtet sich an die Diskrepanz zwischen gefuehlter und offizieller Teuerung. in Anbetracht obiger Zahlen scheint aber die gefuehlte Teuerung in der Tat ein ganz gutes Korrelat fuer die wirkliche Geldentwertung zu sein, vielleicht besser als der Verbraucherpreisindex, welcher ducrh einen willkuerlich zusammengestellten und nachtraeglich durch die hedonische berechnung manipulierten Warenkorb ermittelt wird.
Warum wird diese information nicht in den zuschauerstarken Nachrichtensendungen publiziert?
Kann es sein, dass dadurch der Verbraucher endlich erkennen würde, dass es keinen Sinn macht, sein Geld gegen 2% - 5% Zins an banken und Versicherungen zu verleihen?
Es wäre endlich an der Zeit, mal RiCHTiG wachzurütteln!
Herr Prof. brachinger erkennt die Fakten absolut. Nur vergisst Er
zu erwähnen, daß generell grundsätzliche Dinge richtiggestellt
werden müssen.
Seit der Einführung des Euro hat der normal verdienende bürger
ein Problem.
1. Seine Entlohnung hat sich halbiert,
2. alle Lebenshaltungskosten haben sich mindestens verdoppelt,
weil das Währungszeichen einfach ausgetauscht wurde,
(Ausnahme das Tranportgewerbe)
3. Elektonikartikel und sonstige, technische Luxusartikel gehören
nicht mit der gleichen Gewichtung in den "Warenkorb" für die
ermittlung der Preissteigerungsrate,
4. unsere sogenannten Eliten haben das natürlich in ihrem Sinne
Richtiggestellt. Man beobachte die Gehaltszuwächse bei Vor-
ständen und die Entlohnung der Politiker, mit all lhren Zusatz-
leistungen und Vergünstigungen.
5. Ein kluger Mann hat den begriff Statistik wie folgt definiert:
"Statistik ist eine Hure, den sie wird von jedem gebraucht"
(ist doch was dran, oder ???)
Der Wähler begreift langsam, wie sehr er beschissen wurde und
immer noch beschissen wird.
bravo WiWO,
So sieht glaubwürdiger, aufgeklärter Finanzjournalismus aus.
Machen Sie bloß weiter so.
Die Lügen und Täuschungen der Systempresse/Medien müssen benannt und aufgedeckt werden.
Hier macht man sich eigene Gedanken und füllt die Spalten nicht per Copy and Paste.
Herzlichen Dank
"Geldmenge" ist ein Notbehelf, keine fundamental definierbare Größe.
Die 11,6% für die "gefühlte" inflation herauszustellen und der "offiziellen" inflation - ohne Kommentar gegenüber zu stellen, ist zu vordergründig.
Auch die im iWi-index enthaltene "Verlustaversion" gehört sachlicher/fairerweise mit einer Schätzgröße bzw. einem Schätzintervall genannt.
Alles in allem ein guter beitrag. Auch die Kommentare zeigen mir, dass dieses Thema interesse weckt. Der iWi ist sicherlich der bessere index, wenn man bedenkt, dass viele buerger es aehnliche empfinden. Um die Preissteigerung abfedern zu können, sollte nicht nur an Lohnerhöhung gedacht werden. Eine Konsolidierung des Marktes ergibt sich aus der ruecklaeufigen Nachfrage. Leider bleiben bei dieser betrachtung wieder einmal die schwaechsten Mitglieder unsere befoelkerung auf der Strecke. Eines gefaellt mir nicht an dem iWi, die hier berechnete Teuerungsrate von 11,6% bekommen wir derzeit von keiner bank, was letztendlich einer Abwaertung des Gesparten gleich kommt.
Schade, Schade, Schade
Wenn Sie inflation als Zuwachs Geldmenge M3 minus Zuwachs biP definieren, kommen Sie laut offiziellen Angaben der EZb und aus brüssel in der €-Zone im i. Quartal auf ca. 8,9 %! Die Zahlen um die 10% dürften die allein richtig sein. Wichtig: Alle sogenannten Geldanlagen mit Renditen darunter sind Schrott und dienen allein der Altersarmut!
Da tut sich was gewaltiges--der Mittelstand wird geschröpft bis zum geht nicht mehr- die Eliten ziehen ihr Kapital in Richtung "harte Währung" der innenminister schafft bereits die gesetzlichen Grundlagen für die sogenannte innere Sicherheit (auch mal ohne den Terrorismus in den Vordergrund zu stellen)- Da bin ich mal gespannt, wann die inneren Probleme Gestalt annehmen - ich denke noch in 2008. Kriesenvorsorge ist angesagt.
infation, Teuerung - man benutzt diese Wörter als Synonyme um die Wirklichkeit zu verwirren. Teuerung ist die Konsequenz des Warenmangels und inflation, was genau jetzt passiert, ist Geldentwertung, die heute fast alle Zentralbanken absichtlich verursachen, um Finanzsystem zu retten.
bravo Wirtschaftswoche für diesen Artikel! Fern ab von der maipulativen Mainstraempresse traut sich eine rennomierte Fachzeitschrift mal was zu sagen, was sonst keiner Ausspricht. Wir erleben das gleiche wie in den 70ern. Negative Realzinsen, steigende Rohstoffpreise, dramatische Verteuerng bei der Energie. Das ganze ist auch noch gepaart mit einer Volksverdummung ungeahnten Ausmaßes! Es wird nicht mehr lange dauern und der ganz große Knall ( Crash am Rentenmarkt und zweistellige Zinssätze wie Ende der 70er ) werden die Realität sein. Krisenvorsorge ist in der Tat angesagt. Konsum komplett zurückfahren, Voräte anschaffen und in eine " harte Währung " gehen, solange es noch geht!
Der Euro wird mit jedem Tag mehr zum Verhängnis für Europa, wirtschaftlich wie politisch. Wann endlich werden...
Kommentare zu: "Wir sind mittendrin"
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