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Kommentare zu: Der Glaubenskrieg der Ökonomen

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27 Kommentare
  • 13.07.2012, 08:33 UhrCanabbaia

    Bei der Aufzählung der amerikanischen Reaktionen haben Sie eine Stimme vergessen, die m. E. eher Sinn und Krämer Recht gibt.
    Zitat aus dem FTD-Blog "Wirtschaftswunder", (http://wirtschaftswunder.ftd.de/2012/07/09/okonomenstreit-reaktionen-aus-dem-ausland/):
    Edmund Phelps, Nobelpreisträger der Columbia University:

    „Interesting letter. I didn’t see how a bank union would keep a lid on the banks’ leverage. My larger theme is that the government and the banks are in an alliance: the government wants the banks to avert defaults so they can go on lending to the governments; and the banks want the government to avert default on their sovereign debt so it can go on paying interest and borrowing from the banks. The idea of a bank union aims to mutualize bank indebtedness so as to remove the specter of some bank defaults.“

    Was leider in Deutschland ebenfalls übersehen wird, ist die Interessendimension der Ökonomendebatte.
    Die USA haben als Währungskonkurrent jedes Interesse daran, die EZB zum Gelddrucken zu bewegen. Nur so kann ihre eigene Schrottwährung international relativ solide erscheinen.

    DAS, nicht ein zweckfreier Glaubenskrieg, scheint mir der wahre Hintergrund der Schuldenmissionskampagne unserer transatlantischen Freunde zu sein, die wie die Meinungsheuschrecken über uns herfallen - und denen leider in Deutschland auch noch ein breites Publikationsfeld geboten wird.

    Denken, Deutsche - nicht dösen!

    • 13.07.2012, 17:54 UhrDissident

      Nicht die Ökonomen sonder die Medien verlieren an Glaubwürdigkeit!

      Dank Internet werden es jeden Tag mehr die erkennen, dass
      wir durch die gleichgeschalteten Medien in einer Matrix gefangen sind!

      Es werden jeden Tag mehr die erkenne, dass

      Die FED eine Privatbank ist!
      Das der Dollar ein Weltgeldbetrug ist!
      Das private Banken bzw. deren Eigentümer Geld aus dem nichts schaffen!
      Das die Ursache der Schuldenkrise in unserem Schuldgeldsystem liegt! ( Geld = Schuld )
      Das wir alle Geldsklaven sind!
      Das es kein unendliches Wachstum geben kann!
      Das es freie Energie gibt! ( Nikola Tesla )
      Das es ein Medienmonopol gibt!
      Das wir durch die Lebensmittelindustrie vergiftet werden!
      Das wir durch die Pharmaindustrie vergiftet werden!
      Das wir durch die Luft vergiftet werden! ( Chemtrail )
      Das man Krebs und Aids heilen kann!
      Das Medien, Politiker und Bankster gemeinsam gegen das Volk arbeiten!

      Bitte nicht löschen, Herr/Frau Zensor danke

      Weitere Infos finden Sie unter:

      www.wissensmanufaktur.net

  • 13.07.2012, 08:50 UhrKnusperfisch

    Wirklich guter Artikel. Interessant was die ausländische Ökonomen so denken..

  • 13.07.2012, 09:11 UhrJulius_Lerchenfeld

    Der Ökonomenstreit ist tiefster Ausdruck der Ideen- und Sprachlosigkeit der wissenschaftlichen Elite.

    Empfehle dazu den Atrikel "Die verstummte Elite", der sich mit dieser Ansicht auseinandersetzt:

    http://themundi.wordpress.com/2012/01/19/die-verstummte-elite/

  • 13.07.2012, 09:21 UhrHans

    Roubini und vor allem Fergussen sind angelsächsische Hetzer mit gezielten Eigeninteressen den "Wirtschaftsimperialisten" Deutschland in die Knie zu zwingen. ( "Leider" hat Deutschlad das weltweit beste Wirtschaftsmodel ).
    Ich habe mir letzten Herbst das Buch "Der Westen und der Rest der Welt" von Fergussen besorgt und intensivst gelesen. Was er da so schreibt, ist unglaublich unverschämt und geschichtsfälschend, gepaart mit Deutschen-Haß ( ...ich war teilweise sprachlos! ), ebenso sich zu versteigen, uns Deutsche als üble Witschaftsimperialisten( wörtlich! ) zu bezeichnen und weiter einer gewissen Erhaltung einer Nazidoktrin zu bezichtigen. ( Er schreibt wörtlich: Die imperialistische Gesinnung der Nazis wurde nach dem Krieg durch eine Doktrin des wirtschaftlichen Imperilálismus mit demeselben roten Faden fortgesetzt!.-Ich war einfach nur noch sprachlos, wie sich "unser Freund" der Engländer hier öffentlich äußern darf-ohne, daß ihm jemand widerspricht-ja, das nennt man bis zum heutigen Tage Siegermentalität!!!.)
    Diesen üblen Inhalt eines "renomierten" Wirtschaftshistorikers sollten sich viele Führungskräfte und Politker in Deutschland einmal genauer ansehen. Das ist übelstes Deutschland-Bashing angelsächsischer ( Fergussen ist gebürtiger Schotte ) Machart und was Mister Roubini kürzlich im Handelsblatt Interview an böswilliger und bewußt inszenierter Deutschland Verleumdungen vom Stapel ließ, war einfach nur noch als unverschämt und geschichtsfälschend zu bezeichnen!.

    Bietet diesen selbsherrlichen Hetzern bitte keine öffentlichen Auftritte mehr in unseren Zeitungen!.

    Was da im Hintergrund seit Jahren inszeniert wird ist nur zu vermuten. aber die Wall Street und City Boys of London wissen es ganz genau, denn sie sind die Drahtzieher und Kulissenschieber für unruhigere Zeiten-hoffentlich enden sie nicht wieder in Völkerkriegen, was fast schon absehbar ist. Mir schwant seit vielen Jahren Böses.

    • 13.07.2012, 10:30 UhrBildunggleichFreiheit

      Diese Vorgehensweise ist richtig: Früher lernte man in der Schule, sich nicht anhand von Sekundärliteratur zu informieren und zu bilden oder gar Druckerzeugnisse vom Kiosk zur Quelle seiner Erkenntnisse zu erheben, sondern es war eisernes Gesetz, dafür auf Originalliteratur bzw. Originalquellen zurückzugreifen. Dieses Grundprinzip gebildeter Kreise erfordert Disziplin und Sprachkenntnisse. Diese Voraussetzungen sind in D eigentlich auf deutlich breiterer Basis vorhanden als bei vielen Menschen im Ausland. Wir sollten unseren Vorteil an dieser Stelle mehr nutzen, um uns zu schützen.

      Verfolgt man regelmäßig nach diesen Prinzipien die TV-Stationen und Zeitungen, die jeder per Internet und per Satellit an jedem Ort in Deutschland aus aller Welt empfangen kann, genügen bereits Englischkenntnisse, um zu unendlich höheren Erkenntnissen zu gelangen, als sie Frl. Slomka in ihrer charmanten und gewinnenden Art fürs Volk vom Teleprompter abliest. Wer keine Fremdsprachenkenntnisse besitzt, hat dennoch sehr viele Möglichkeiten, um auf Originalquellen zurückzugreifen. Wenige Mausklicks genügen heute, um eines der 40 Mio. Quellen vom Zentralarchiv antiquarischer Bücher zu bestellen. Dieser Tipp steht schon in Orwells Buch ‚1984’.

      Die größten Feinde der Freiheit sind Lernfaulheit, Naivität und Desinteresse auf der einen Seite und die Neigung dazu, vielfältig verlockende Angebote anzunehmen, die zum Benebeln, Einlullen und Ablenken dienen. Die Feinde der Freiheit nutzen das aus und beschließen dann z.B. Dinge genau dann, wenn das Volk ein EM-Fußballspiel glotzt – ein Vergnügen zum Preis der Sklaverei.

    • 13.07.2012, 10:33 Uhrlichtderaufrechten

      Ich habe mir Leute wie Roubini auch genauer angesehen. Ihre Beurteilung
      angelsächsischer Ideologen ist richtig . Ich hoffe auch , daß sich die
      Völker nicht aufhetzen lassen.
      Sicher ist das deutsche System im moment im Vorteil , verfrühstückt
      aber die Sozialsysteme und die Knochen und Nerven der Mitarbeiter.
      Mittelfristig kommt der Zusammenbruch . Das System des Giralgelds
      ist nicht stabil und ein Win-Win Sytem wäre besser als das klassische
      Sklavensystem!

    • 13.07.2012, 14:03 UhrCanabbaia

      Danke für die Info über das Ferguson-Buch, "Hans"!

  • 13.07.2012, 09:41 UhrSinnlich

    • Das Desaster ist vollendet, wenn den Banken nicht sofort ein Stopp gesetzt wird

    Lesen Sie -lesen sie - lesen sie - lesen sie

    Der Ökonomiker fasst in diesen Tagen alle wichtigen Ereignisse der letzten Jahre zusammen.

    http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/03/standpunkt-191-update-enteignung.html

    http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/stanpunkt-291-derivate-desaster.htmltp://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/standpunkt-300-sinn-lich-okonomenstreit.html

    • http://www.heise.de/tp/artikel/37/37234/1.html

    • http://der-oekonomiker.blogspot.de/2012/07/standpunkt-301-nachrichten-ticker-1007.html

    • Lesen Sie standpunkt 301 hier ein Auszug
    • Kommentar: Nein, es ist eine Bankenkrise mit inkludierter Vertrauenskrise von Bank zu Bank. Die geschilderten Lösungsansätze sind grundsätzlich richtig, aber nur nützlich, wenn vorher die Bankenbilanzen vom Giftmüll befreit, Schattenbanken und Zweckgesellschaften konsolidiert und nicht mehr lebensfähige Banken abgewickelt werden, ohne jede Rücksicht auf Rang und Namen.

  • 13.07.2012, 10:22 UhrUlrich

    Die Ausführungen Krugmanns sind nicht analytisch, sondern in leicht durchschaubarer Weise ergebnisorientiert.

    Hier geht es nicht darum ein ordnungspolitisch korrektes System der Eigenverantwortung der Wirtschaftsnationen in Europa zu schaffen, sondern um das Gegenteil.

    Krugmann und Roubini geht es daraum, dass noch einige hundert Milliarden oder auch einige Billionen in die Manege geworfen werden und sich beim Euro so starke Belohnungsstukturen für unsolide wirtschaftende Länder ergeben, dass das ganze liederlich ausgearbeitete Euro- Konzept irreparabel untergeht.

    Es geht also darum, einer Konkurrenzwährung zum Dollar und zum weniger bedeutenden Pfund durch infame Destabilisierungsversuche den Garaus zu machen.

    Ich wundere mich darüber, dass diese Herrschaften in der Presse immer so bereitwillig ihre "Ideen" darstellen dürfen. Dollar- Kritiker, die den Dollar destabilisieren wollen, erhalten in den USA garantiert keine Möglichkeit, ihre Ansichten in der Presse vorzutragen.

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