Prognose: Konjunktur kühlt sich weiter ab

Prognose: Konjunktur kühlt sich weiter ab

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Düster: Die Konjunktur kühlt sich weiter ab

Wirtschaftsforscher aus Deutschland, Frankreich und Italien rechnen in den kommenden Quartalen mit einer weiteren Abkühlung der Konjunktur in der Eurozone.

Das reale Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) werde im dritten Quartal um 0,1 Prozent sinken, im vierten Quartal stagnieren und im ersten Quartal 2009 um 0,1 Prozent steigen, hieß es in einer heute veröffentlichten gemeinsamen Konjunkturprognose des Münchener ifo-Instituts, der französischen Statstikbehörde Insee und des italienischen Wirtschaftsforschungsinstituts ISAE.

Im zweiten Quartal dieses Jahres war das BIP bereits um 0,2 Prozent gesunken, nachdem es im ersten Quartal noch um 0,7 Prozent gewachsen war. Die Experten erwarten zudem eine rückläufige Industrieproduktion. Die Produktion werde im Einklang mit den Ergebnissen der Unternehmensbefragungen, die sich in den vergangenen Monaten stetig verschlechtert haben, sinken.

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Konsum der privaten Haushalte soll steigen

Dagegen werde der Konsum der privaten Haushalte nur verhalten steigen, hieß es weiter. Die Zunahme der real verfügbaren Einkommen dürfte demnach „mäßig bleiben“. Außerdem hätten sich die Ergebnisse der Umfragen zum Verbrauchervertrauen zuletzt weiter verschlechtert, schreiben die Ökonomen. „Die Investitionen werden infolge der schwachen konjunkturellen Dynamik und verschärfter Kreditkonditionen rückläufig sein.“

Die Inflationsrate werde unter der Annahme, dass sich der Ölpreis im Prognosezeitraum bei 90 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) stabilisiert und der Wechselkurs um 1,40 Dollar je Euro schwankt, Ende des Jahres auf 2,7 Prozent und Ende des ersten Quartals 2009 auf 2,3 Prozent fallen.

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