Schattenwirtschaft: Drogenhandel und Tabakschmuggel kommen ins BIP

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Wegen einer internationalen Umstellung der Statistik muss Deutschland die Schattenwirtschaft stärker im BIP berücksichtigen

von Silke Wettach

Die Schattenwirtschaft soll im Bruttoinlandsprodukt zukünftig stärkere Beachtung finden.

Das Statistische Bundesamt wird künftig Drogenhandel und Tabakschmuggel ins deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) aufnehmen. Dies berichtet die WirtschaftsWoche in ihrer neuesten Ausgabe. Eine internationale Umstellung der Statistik führt dazu, dass Staaten die Schattenwirtschaft stärker berücksichtigen müssen. Deutschland muss die neue Volkswirtschaftliche Gesamtrechnung als EU-Mitglied am 1. September einführen. Teile der Schattenwirtschaft, etwa die Prostitution, hatte das Statistische Bundesamt bisher schon in den deutschen BIP-Zahlen berücksichtigt.

Das Statistische Bundesamt geht davon aus, dass nach den neuen Berechnungen das BIP um drei Prozent höher ausfällt. Ein Großteil des Anstiegs geht darauf zurück, dass Ausgaben für Forschung und Entwicklung künftig als Investition behandelt werden.

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Die griechische Regierung hatte 2006 einen Anstieg des BIP um 25 Prozent gemeldet, indem sie zum ersten Mal die Schattenwirtschaft ins BIP einbezogen hatte. Die EU-Kommission hatte dies zurückgewiesen. Beide Seiten einigten sich damals auf ein einmaliges Plus von 9,6 Prozent.

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