Schweden: Notenbank verschiebt Zinswende wegen Brexit

Schweden: Notenbank verschiebt Zinswende wegen Brexit

, aktualisiert 06. Juli 2016, 13:15 Uhr
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Ihren Leitzins beließ die Riksbank auf dem Rekordtief von minus 0,5 Prozent. Auf dem Niveau liegt er bereits seit Februar.

Quelle:Handelsblatt Online

Eigentlich wollte Schwedens Notenbank Mitte 2017 die Zinszügel straffen. Doch jetzt hat die Riksbank den Zeitplan für die Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik umgeworfen. Grund dafür ist das Brexit-Votum.

StockholmSchwedens Notenbank verschiebt in Reaktion auf das Brexit-Votum den Zeitplan für eine Abkehr von der ultralockeren Geldpolitik. Es bestünden erhebliche Unsicherheiten über die wirtschaftlichen Entwicklungen im Ausland und dies habe nach dem Abstimmungsergebnis in Großbritannien zugenommen, teilte die Riksbank am Mittwoch mit.

Das Vereinigte Königreich ist Schwedens viertgrößter Exportmarkt. Die Notenbank will nun erst im zweiten Halbjahr 2017 damit beginnen, langsam die Zinszügel zu straffen. Bislang war dies für Mitte 2017 geplant gewesen.

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Ihren Leitzins beließ die Riksbank auf dem Rekordtief von minus 0,5 Prozent. Auf dem Niveau liegt er bereits seit Februar. Schwedens Notenbank strebt wie etwa auch die Europäische Zentralbank eine Inflation von rund zwei Prozent an. Dies erachtet sie als den günstigsten Wert für die Wirtschaft. Dieses Ziel verfehlt die Riksbank aber bereits seit mehr als fünf Jahren.

Quelle:  Handelsblatt Online
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