Statistik der Bundesagentur: Arbeitslosigkeit sinkt nur leicht

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Statistik der Bundesagentur: Arbeitslosigkeit sinkt nur leicht

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Die Arbeitslosigkeit in Deutschland sinkt.

Im Mai waren 2,88 Millionen Menschen arbeitslos - 61.000 weniger als im April. Damit hat sich die Frühjahrsbelebung spürbar abgeschwächt.

Die Frühjahrsbelebung am deutschen Arbeitsmarkt hat im Mai etwas an Schwung verloren. Bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) sind derzeit 2,88 Millionen Arbeitslose registriert, wie die Behörde am Mittwoch in Nürnberg mitteilte. Dies sind zwar 61.000 weniger als im April.

Allerdings gab es in den vergangenen drei Jahren im Schnitt einen Rückgang von gut 100.000 in diesem Monat. "Die Frühjahrsbelebung hat sich im Mai abgeschwächt", sagte BA-Chef Frank-Jürgen Weise. "Insgesamt steht der Arbeitsmarkt gut da." Denn wegen des milden Winters sei die Arbeitslosigkeit zuvor weniger stark gestiegen und habe sich seitdem auch wieder schneller abgebaut.

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Unter Herausrechnung der jahreszeitlichen Schwankung stieg die Arbeitslosigkeit um 24.000. Von Reuters befragte Banken-Volkswirte hingegen hatten mit einem Rückgang um 15.000 gerechnet.

Unternehmen zögern
Nach Erkenntnissen der Bundesagentur zögert manches Unternehmen trotz der aktuell guten konjunkturellen Situation aber derzeit noch mit der Schaffung neuer Arbeitsplätze. Das zeige der monatlich von der BA ermittelte Stellenindex BA-X.

Danach ist im Mai die Zahl der offenen Stellen sogar leicht zurückgegangen. Der Indikator für das aktuelle Stellenangebot sank im Mai um fünf Zähler auf 149 Punkte - und damit auf den niedrigsten Stand seit September vergangenen Jahres. Die Nachfrage nach Arbeitskräften bewege sich dennoch weiter auf hohem Niveau, betonte die Bundesagentur.

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Für das Gesamtjahr 2014 rechnen die Arbeitsmarktexperten vorerst mit einer Fortsetzung des Jobaufschwungs. Im Jahresschnitt gehen sie von einem Rückgang der Arbeitslosigkeit um 90.000 bis 100.000 aus. Im Vorjahr war die Erwerbslosigkeit noch um mehr als 50.000 gestiegen.

Die zum Wochenbeginn bekanntgewordene Sorge deutscher Arbeitsagentur-Chefs, der Arbeitsmarkt könnte im Sommer an Schwung verlieren, teilt etwa Allianz-Volkswirt Rolf Schneider nicht: "Dazu ist die konjunkturelle Antriebskraft zu groß. Der Export läuft gut, trotz des starken Euros und der politischen Turbulenzen in der Ukraine", betont der Bankenvertreter.

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