Steinmeier: Russland-Sanktionen wirken, bevor sie verhängt werden

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Sanktionen würden die russische Wirtschaft hart treffen, während die Folgen für Deutschland "begrenzt" sein dürfte, glaubt Frank-Walter Steinmeier.

von Hans Jakob Ginsburg, Florian Willershausen, Max Haerder und Bert Losse

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier sieht verschärfte Sanktionen gegen Russland weiterhin kritisch.

Schon jetzt stehe Russland unter Druck. Er sei „überrascht, dass die Sanktionen bereits wirken, bevor sie verhängt wurden“, sage Steinmeier gegenüber der WirtschaftsWoche. „Kapital flieht seit Monaten aus Russland, die Konjunktur bekommt eine Delle, russische Unternehmen sind nervös.“ Das treffe die russische Wirtschaft hart, während die Folgen für Deutschland aus Sicht des Ministers „einstweilen begrenzt“ bleiben. Eine Überreaktion der Kapitalmärkte will Steinmeier verhindern.

Nach einer Schätzung des Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), wird Deutschlands Export nach Russland in diesem Jahr um vier Milliarden Euro sinken, das Wirtschaftswachstum werde um ein halbes Prozent niedriger ausfallen. Diese Prognose, so der DIHK, gelte unter der Voraussetzung, dass eine weitere Eskalation mit noch schärferen Wirtschaftssanktionen ausbleiben wird.

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