Steuerschätzung: Die deutschen Steuereinnahmen sprudeln

Steuerschätzung: Die deutschen Steuereinnahmen sprudeln

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Eine Frau lässt Münzen auf den Boden fallen.

Die aktuelle Steuerschätzung sagt Mehreinnahmen von 6,3 Milliarden Euro für 2015 voraus. Auch in den Jahre bis einschließlich 2019 kann Deutschland mit mehr Geld in seinen Kassen rechnen.

Die Deutschen werden in diesem und in den kommenden vier Jahren voraussichtlich deutlich mehr Steuern bezahlen als bisher erwartet. Die am Donnerstag veröffentlichte neue Steuerschätzung sagte dem Gesamtstaat für 2015 Einnahmen von 280,3 Milliarden voraus - das wären 6,3 Milliarden Euro mehr als der Expertenkreis noch im November vorhergesagt hat.

Auch in den Jahre bis einschließlich 2019 kann der Staat mit mehr Geld in seinen Kassen rechnen. Der Grund dafür sind die wieder besseren Konjunkturaussichten und die Rekordbeschäftigung, die auch die Steuereinnahmen beflügeln.

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So hoch ist die Steuerquote in verschiedenen OECD-Ländern

  • OECD-Durchschnitt

    In den meisten Industrieländern ist der Anteil der Steuern und Sozialausgaben an der Wirtschaftskraft erneut gestiegen. Im OECD-Schnitt kletterte er auf 33,7 Prozent.

  • Dänemark

    Die sogenannte Fiskalquote ist in Dänemark mit 48,6 Prozent am höchsten.

  • Frankreich

    In Frankreihc liegt die Steuerquote bei 44 Prozent.

  • Österreich

    In Österreich beträgt der Anteil von Steuern und Abgaben am BIP gut 42 Prozent.

  • Schweden

    In Schweden liegt die Fiskalquote bei 36 Prozent.

  • Deutschland

    In Deutschland stieg die sogenannte Fiskalquote nur leicht auf 36,7 von 36,5 Prozent und damit das zweite Jahr in Folge.

  • Griechenland

    Griechenland liegt mit gut 33 Prozent Steuerquote hinter Deutschland

  • Großbritannien

    Auch n Großbritannien liegt die Steuerquote mit 33,5 Prozent kurz unterhalb des OECD-Durchschnitts.

  • Spanien

    In Spanien machen Steuern und Abgaben rund 32 Prozent des BIP aus.

  • USA

    In den USA beträgt die Quote 25,4 Prozent.

  • Mexico

    In Mexiko ist die Quote mit 19,7 Prozent am niedrigsten.

Die öffentlichen Haushalte könnten weiter mit guter Einnahmeentwicklung rechnen, erklärte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU).

Der amtliche Arbeitskreis Steuerschätzung hatte seit Dienstag in Saarbrücken getagt. Seine Vorhersagen sind die Basis für die Aufstellung aller öffentlichen Haushalte in Deutschland. Dem Expertengremium gehören Experten der Finanzministerien von Bund und Ländern, der Bundesbank, des Statistischen Bundesamtes sowie aus Forschungsinstituten an.

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