Im Jahr 1987 erhielt der US-amerikanische Ökonom Robert Solow (*1924) den Wirtschafts-Nobelpreis für seine Forschungen zur neoklassischen Wachstumstheorie. Solow entwickelte das sogenannte Solow-Modell, das im Gegensatz zu Keynes Auffassung die Nachfrageentwicklung nicht als bestimmende Determinante des Wirtschaftswachstums ansieht. Sein Solow-Modell erklärt das langfristiges Wirtschaftswachstum in einer Volkswirtschaft nur durch technischen Fortschritt. Solow ist Emeritus-Professor am Massachusetts Institute of Technology.

Der Artikel über Karl Marx ist sehr gut recherchiert.
In Kurzfassung versucht der Autor mit Erfolg die Leistung von ihm darzustellen.
In einem Punkt kann ich allerdings den Standpunkt des Autors nicht teilen.
Das Proleteriat stellt er keinswegs statisch dar, sondern als Inhaber der "Ware Arbeit". Es ist für ihn eine wesentliche Bezeichnung wie auch zum Bsp. das Kapital, sicherlich auch gefangen in seiner Zeit.
Er konnte sich wohl noch nicht vorstellen, dass ein Arbeiter auch mal Aktien kauft.
Als Aktienbesitzer verhält er sich doch aber genau wie der Kapitalist und will aus der Aktie eine hohe Dividende, im schlimmsten Fall hält er in seinem Depot Aktien von seiner Firma, die gerade Personalabbau plant.
Eine Besonderheit stellt die hohe Form der Sozailpartnerschaft einer Beteiligung an der Firma, in der der Arbeiter tätig ist.
Aber auch hier kann man die Wesensmerkmale des Kapitalisten und des Proleteriats herausarbeiten
MfG J.Plän

Die Überlegungen und Erkenntnisse von Keynes für die Anwendung durch die Volkswirtschafts-Politik gelten nach wie vor. Sie wurden jedoch leider von der Politik nicht richtig verstanden, missbraucht und zum Schaden vieler Länder falsch interpretiert.