Friedrich August von Hayek (1899-1992) war ein leidenschaftlicher Weltverbesserer. Sein ganzes Forscherleben hat er daran gearbeitet, Planwirtschaft und Kollektivismus wissenschaftlich zu widerlegen, er war leidenschaftlicher Gegner des Sozialismus und Modernisierer des klassischen Liberalismus. Führ ihn waren Freiheit, Eigentum, Gleichheit vor dem Gesetz, Wettbewerb und Marktwirtschaft Eckpfeiler der Zivilisation. Seine Tiraden gegen den Wohlfahrtsstaat haben jahrzehntelang die intellektuelle Brillanz seiner Theorie komplexer Ordnungen überschattet. Der gebürtige Wiener wurde als erster Ausländer an die renommierte London School of Economics berufen. Im März 1944 veröffentlicht er als seine leidenschaftliche Abrechnung mit Sozialismus und Nationalsozialismus, „Der Weg zur Knechtschaft“.

Der Artikel über Karl Marx ist sehr gut recherchiert.
In Kurzfassung versucht der Autor mit Erfolg die Leistung von ihm darzustellen.
In einem Punkt kann ich allerdings den Standpunkt des Autors nicht teilen.
Das Proleteriat stellt er keinswegs statisch dar, sondern als Inhaber der "Ware Arbeit". Es ist für ihn eine wesentliche Bezeichnung wie auch zum Bsp. das Kapital, sicherlich auch gefangen in seiner Zeit.
Er konnte sich wohl noch nicht vorstellen, dass ein Arbeiter auch mal Aktien kauft.
Als Aktienbesitzer verhält er sich doch aber genau wie der Kapitalist und will aus der Aktie eine hohe Dividende, im schlimmsten Fall hält er in seinem Depot Aktien von seiner Firma, die gerade Personalabbau plant.
Eine Besonderheit stellt die hohe Form der Sozailpartnerschaft einer Beteiligung an der Firma, in der der Arbeiter tätig ist.
Aber auch hier kann man die Wesensmerkmale des Kapitalisten und des Proleteriats herausarbeiten
MfG J.Plän

Die Überlegungen und Erkenntnisse von Keynes für die Anwendung durch die Volkswirtschafts-Politik gelten nach wie vor. Sie wurden jedoch leider von der Politik nicht richtig verstanden, missbraucht und zum Schaden vieler Länder falsch interpretiert.